Die Seite für alle Italo-Meetings.

Kai Concept – Vorbild für den nächsten Mazda3

14. November 2017

Ikuo Maeda, Chefdesigner beim japanischen Autobauer Mazda, gilt als herausragender Kopf unter den Kollegen seiner Zunft im Land der aufgehenden Sonne. Während den fernöstlichen Formgestaltern der Konkurrenz im Kaiserreich in jüngster Vergangenheit immer öfter nachgesagt wird, sie würden ihre Aufgaben zu nüchtern und ideenlos erfüllen, setzt Maeda auf Emotion. Die Tageszeitung „Die Welt“ nannte ihn kürzlich gar die „fernöstliche Antwort auf Alfa Romeo“, weil für ihn das „Auto ist nicht nur ein Transportmittel sondern ein eigenes Wesen mit spezifischen Charaktereigenschaften“ sei.

Pionier bei Design und Antrieb

Mazda Kai Concept.

Mazda Kai Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mazda

Jüngstes Beispiel für die Kunst Maedas ist die Studie Kai Concept, die auf der Tokyo Motor Show für Furore sorgte. Sie soll einen Vorgeschmack darauf geben wie der Nachfolger des derzeitigen Mazda3, der 2019 auf den Markt kommen soll, mutmaßlich aussehen wird. „Kai“ steht im Japanischen für das Wort „Pionier“, und Protagonist soll der zukünftige 3er gleich in zweierlei Hinsicht werden: in puncto Design einerseits und in puncto Antrieb andererseits.

Kodo: Soul of Motion

Durch die Anwendung seines von ihm weiterentwickelten „Kodo“-Designs hat Ikuo Maeda ein neues Auto mit Schrägheck gezeichnet, dessen Ziel es ist, sich von anderen wesentlich zu unterscheiden – frei von konventionellen Stereotypen, aber einfach und schön. Der Begriff „Kodo“ aus dem Japanischen lässt sich am ehesten mit dem deutschen Wort „Herzschlag“ übersetzen. Dass ein Autohersteller seine Fahrzeuge mit einem griffigen Schlagwort bewirbt, ist nichts Außergewöhnliches. Jedoch ist der Mazda-Slogan „Kodo – Soul of Motion“ mehr als eine hübsche Marketingphrase. Es beschreibt eine umfassende und tiefgreifende Design-Philosophie.

Klare und einfache aber dafür einprägsame Formensprache

So verzichtet das Karosseriedesign beim Kai Concept auf jegliche Charakterlinien und setzt stattdessen auf betonte Oberflächen und wechselnde Licht-Reflexionen. Dabei handelt es sich um eine einfache Form, die aber den Betrachter zum Verweilen und Bewundern veranlassen soll, ganz so, als betrachte er ein Kunstwerk. Der Schlüssel dafür liegt im Konzept des „Weniger ist mehr“: dem bewussten Weglassen überflüssiger Elemente. Diese Linie setzt sich auch im Innenraum fort.

Neuartiger Antrieb mit Kompressionszündung: Skyactiv-X

Mazda Kai Concept.

Mazda Kai Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mazda

Doch beim neuen Design wird es wohl nicht bleiben, wenn der Mazda3-Nachfolger die Bühne betritt. Auch unter der Motorhaube tut sich neues. Für die Art des Antriebs macht bereits ein neues Wort die Runde: Diesotto, womit die Kombination von Diesel- und Ottomotor gemeint ist. Bei Mazda heißt die neue Maschine dagegen weniger flapsig Skyactiv-X. Darunter ist eine neue Art von Motor zu verstehen: Er verdichtet ein Benzin-Luftgemisch bis zum Punkt der Selbstzündung. Mit dieser Verbrennungsmethode „Spark Controlled Compression Ignition“ avanciert der Skyactiv-X zum weltweit ersten Serien-Benzinmotor mit Kompressionszündung. Er kombiniert die hochdrehende Performance eines Benzinmotors mit der Wirtschaftlichkeit und Drehmomententfaltung eines Dieselaggregats. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein.

Der Beitrag Kai Concept – Vorbild für den nächsten Mazda3 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Gesamten Beitrag bei Auto.de lesen.
Share

Fiat 500L Cross: Ein Italiener auf Abwegen

14. November 2017

Wer an einen Fiat 500 denkt, hat normalerweise eine kleine Knutschkugel für die Stadt vor dem geistigen Auge. Mit der L-Version des 500er ist aus der kleinen ja schon seit längerer Zeit eine große Kugel geworden. Nun wollen die Italiener, neben den Abmessungen, auch noch das Einsatzgebiet ihres kleinsten Sprösslings erweitern.

Es muss ja nicht immer Asphalt sein

mid Groß-Gerau - Zur Wahl stehen fünf verschiedene Motorisierungen zwischen 95 und 120 PS.

mid Groß-Gerau – Zur Wahl stehen fünf verschiedene Motorisierungen zwischen 95 und 120 PS.
Copyright: Fiat

So bietet sich der neue Fiat 500L Cross auch für kleine Ausritte auf unbefestigten Straßen an. 25 Millimeter mehr Bodenfreiheit, neu gestaltete Stoßfänger, Unterfahrschutz und ein markanter Kühlergrill sowie schwarz lackierte 17-Zoll-Leichtmetallräder machen aus dem einstigen Städter einen Crossover mit Abwege-Lizenz. Die Verkleidung der Armaturentafel ist je nach Kundenwunsch in Weiß oder Schwarz ausgeführt. Die schwarzen Sitze verfügen über weiße Nähte und weiße „500“-Logos. Ab 16.990 Euro soll der in neun verschiedenen Uni- und Metallic-Lacken zur Wahl stehende Italiener kosten.

Insgesamt kann sich der Kunde zwischen fünf Motoren mit Leistungen zwischen 70 kW/95 und 88 kW/120 PS entscheiden. Einzig der 1,3-Liter-Turbodiesel ist mit Automatikgetriebe für 20.690 Euro bestellbar. Das Topmodell, der Fiat 500L Cross 1.6 16V MultiJet kostet 20.740 Euro.

Der Beitrag Fiat 500L Cross: Ein Italiener auf Abwegen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Gesamten Beitrag bei Auto.de lesen.
Share