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Fiat 500X S-Design

14. Juli 2017

Mit dem 500X S-Design schickt Fiat eine sportlich angehauchte Variante des kompakten SUV ins Rennen.

Optik-Tuning für das kompakte SUV

Günstigste Motoren-Variante ist der 1,6 Liter-Benziner für mindestens 19.890 Euro. Als Topmotorisierungen des Fiat 500X S-Design sind der Benziner 1.4 MultiAir mit 125 kW/170 PS für 27.890 Euro beziehungsweise der Turbodiesel 2.0 MultiJet mit 103 kW/140 PS und Automatikgetriebe für 28.590 Euro zu haben.

mid Groß-Gerau - Als stärkster Selbstzünder leistet der 2.0 MultiJet 140 PS, die grundsätzlich an alle vier Räder abgegeben werden. Wahlweise ist hier ein Sechsgang-Getriebe oder eine Neunstufen-Automatik im Angebot.

mid Groß-Gerau – Als stärkster Selbstzünder leistet der 2.0 MultiJet 140 PS, die grundsätzlich an alle vier Räder abgegeben werden. Wahlweise ist hier ein Sechsgang-Getriebe oder eine Neunstufen-Automatik im Angebot.
Copyright: FCA

Daneben gibt es den Fiat 500X S-Design auch mit 70 kW/95 PS, 81 kW/110 PS und 88 kW/120 PS mit unterschiedlichen Getrieben und modernen Antriebssystemen. Die stärkste Motorisierung fährt mit Automatikgetriebe sowie Vierradantrieb vor.Der Fiat 500X S-Design ist an 17 Zoll-Leichtmetallrädern, dunkel hinterlegten Bi-Xenon-Scheinwerfern, getönten Scheiben hinten sowie verchromter Blende für das Auspuffendrohr zu erkennen.

Zum Paket S-Design für Exterieur und Interieur gehören unter anderem schwarze Details auf den seitlichen Schutzleisten, den Türgriffen, am vorderen Spoiler, der Dachreling sowie an Verkleidungen von Armaturentafel, Mittelkonsole und Türen.Der Fiat 500X S-Design ist im „City-Look“ – ausschließlich mit Vorderradantrieb – und mit Offroad-Optik mit Unterfahrschutz im „Cross-Look“ zu haben.

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Renn-Legenden lassen die Solitude erbeben

13. Juli 2017

Für Rennsport-Fans gehört die Solitude in eine Kategorie mit der Nordschleife oder Le Mans – der legendäre Straßenkurs im Umland von Stuttgart war Schauplatz unzähliger Motorrad- und Autorennen und von 1961 bis 1964 Austragungsort des Formel 1-Grand-Prix.

Historische Rennen

mid Groß-Gerau - Hans Herrmann im 550 Spyder mit der Startnummer 10 auf der Solitude 1956.

mid Groß-Gerau – Hans Herrmann im 550 Spyder mit der Startnummer 10 auf der Solitude 1956.
Copyright: Porsche

Beim „Solitude Revival“ heulen die Motoren an historischer Stätte wieder auf. Am 22. und 23. Juli 2017 lassen historische Rennwagen und Rennmotorräder die Erinnerung an die baden-württembergische Rennsport-Geschichte aufleben. Neben Rennsport-Klassikern wie dem Brabham BT3, mit dem Jack Brabham am 28. Juli 1963 das nicht zur Weltmeisterschaft zählende Formel 1-Rennen auf der Solitude gewann, sind Marken wie Alfa Romeo, Abarth, BMW, Cooper, Ferrari, Jaguar und Lotus sowie Motorrad-Klassiker von BMW, Harley-Davidson, NSU und Triumph am Start.

Natürlich lässt es sich auch Porsche nicht nehmen beim Heimspiel groß aufzufahren: Die Zuffenhausener schicken unter anderem einen 550 Spyder auf die Solitude, der 1954 an der Carrera Panamericana teilgenommen hat. Die ehemaligen Rennfahrer Herbert Linge und Hans Herrmann werden den Klassiker pilotieren. Le Mans-Sieger Marc Lieb fährt einen 804 Formel 1 aus dem Jahr 1962. Der 461 Kilogramm leichte Achtzylinder-Einsitzer ist der einzige komplett von Porsche entwickelte und gebaute Formel-1-Rennwagen und siegte 1962 mit Dan Gurney am Steuer beim „Großen Preis der Solitude“.

Außerdem können die Zuschauer zahlreiche weitere Klassiker aus dem Porsche-Museum bewundern. Die Tickets kosten für Samstag und Sonntag im Vorverkauf jeweils 16 Euro, an der Tageskasse jeweils 19 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Die Tickets berechtigen zum Zutritt zum Glemseck inklusive Fahrerlager. Bei der technischen Abnahme am Freitag ist der Eintritt frei.

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Maserati kultiviert seinen Mythos

13. Juli 2017

GranTurismo und GranCabrio bilden die Herzkammer des Sportwagenherstellers Maserati.

Die sanfte Evolution

Beim Kauf eines zweitürigen GT mit acht Zylindern führt nicht die Vernunft das große Wort. Da gerät mehr das Benzin im Blut in Wallung. Darum setzen die Italiener beim Facelift der Modelle nicht auf Modernität, sondern aufs Mythische. Beim Design gab es auch nach zehn Jahren keine Revolution. Man pflegt in Norditalien lieber die sanfte Evolution.

Facelift Coupé und Cabrio

mid Iseo - Das sportliche Fahrwerk des Cabriolets macht Kurvenfahrten zum Vergnügen.

mid Iseo – Das sportliche Fahrwerk des Cabriolets macht Kurvenfahrten zum Vergnügen.
Copyright: Lorenzo Marcinno/Maserati

Immerhin gibt es nun ein Cockpit mit großem Touchscreen und neuer Uhr. Gefeilt wurde auch an der Aerodynamik der Frontpartie. Unterdessen sind die Motorisierungen der edlen Kraftpakete alte Bekannte. Maserati feiert seit Einführung des Sportcoupés vor 70 Jahren die glorreiche „7“: 1947 begann die Historie mit dem A6 1500, gefolgt vom kultigen 3500 GT im Jahr 1957 und dem legendären GT Ghibli 1967. Aufgegriffen wurde die kraftvoll-dynamische Formensprache 2007 durch den noch immer aktuellen GranTurismo mit seinem großvolumigen Ferrari-Motor. Jetzt, 2017, bringt Maserati Coupé und Cabrio so behutsam auf den neusten Stand, dass auch die Herzen von Nostalgikern höher schlagen. Das jetzt geliftete Cabriolet kam im Jahr 2009 auf den Markt.

Wie auch dem geschlossenen Coupé spendierte ihm Maserati nun eine feine Frischzellenkur. An der Karosserie wurde nur die Front gut sichtbar verändert: Der Kühlergrill mit dem markanten Dreizack-Logo tritt mit stärkerer Präsenz in Erscheinung und verleiht sowohl dem Coupé als auch dem Cabrio einen aggressiveren Auftritt. „Sharknose“ – „Hai-Nase“ nennt sich der sechskantige Kühlergrill. Gleichzeitig gestalteten die Designer die gesamte Frontpartie schlanker, was nicht nur agiler aussieht, sondern auch den Cw-Wert verbessert. Das Heck bleibt unterdessen trutzig und kantig wie bei den Vorgängern.

Dämpfungssystem

Das vom flinken Spyder 3200 GT bekannte Fahrwerks-System „Skyhook“ sorgt auch in den bequemen Viersitzern für eine optimierte Straßenlage und angenehmeres Handling. Das Sport Skyhook System passt die Dämpfungseigenschaften ständig an die Fahrbahn an. Kombiniert mit einer verdickten hinteren Stabilisatorstange erhöht das elektronisch gesteuerte Dämpfungssystem die vertikale Steifigkeit des GranTurismo Sport um zehn Prozent im Sport-Modus. Im Normal-Modus fährt sich der Wagen im Alltag angenehmer, da Unebenheiten der Fahrbahn, auf die wir bei unserer Testfahrt durch Norditalien häufig stießen, gut weggeschluckt werden.

GranCabrio Sport und GranCabrio MC

mid Iseo - Sportlicher Luxus: Das Cockpit des aufgefrischten GranCabrio.

mid Iseo – Sportlicher Luxus: Das Cockpit des aufgefrischten GranCabrio.
Copyright: Lorenzo Marcinno/Maserati

Wir fuhren das ab 143.200 Euro kostende GranCabrio Sport und das noch etwas sportlichere (und um weitere 11.450 Euro teurere) GranCabrio MC. Die Unterschiede sind nicht besonders groß, auch gegenüber den bisherigen Modellen verbessern sich die Fahrleistungen nur geringfügig. Der neue GranCabrio Sport beschleunigt von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 288 km/h. Der etwas leichtere MC spurtet in der offenen Variante in 4,9 Sekunden auf 100 km/h und kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h. Allerdings reagiert der sportlich gestaltete „MC“ noch etwas temperamentvoller auf den Druck des Gaspedals als der elegantere „Sport“.

Das Sechs-Gang-Automatikgetriebe von ZF schaltet weich und blitzschnell. Und während man in den bequemen Ledersesseln durch die Landschaft kreuzt, verbreitet der kernig klingende Motor in der Umgebung akustische Rennsport-Atmosphäre. Denn der 4,7 Liter große und 338 kW/460 PS starke Motor ist nicht nur stark, er klingt auch so. Im autofreundlichen Italien kommt das auch bei den meisten Passanten gut an. Das röhrende und krachende Aufdrehen des Aggregats wurde dort nicht mit Kopfschütteln quittiert, sondern von freundlichem Winken und anerkennenden Bemerkungen begleitet. In einer Gruppe von Fahrradfahrern rief ein Mann: „Ah, Ferrari!“ – und auch wenn sich der Herr in der Marke ein wenig irrte, lag er doch akustisch gesehen goldrichtig.

Motor und Leistungen

Denn noch immer wird der V8-Saugmotor des GranTurismo und GranCabrio von Ferrari in Maranello handgefertigt. Für Modernisten mag der Maserati GT und GC etwas altmodisch daher kommen. Doch Freunde klassischer Sportwagen kommen voll auf ihre Kosten. Im Coupé und im Cabrio genießt man Sportwagen-Atmosphäre von altem Schrot und Korn. Dank des elektronischen Updates im Cockpit muss der Fahrer nun auch auf keine Infotainment-Finesse mehr verzichten. Der Maserati-Mythos bleibt lebendig. Dr. Lars Wallerang / midTechnische Daten Maserati GranCabrio SportViersitziges Cabriolet, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter: 4,91/1,92/1,38/2,94, Leergewicht: 1.980 kg, Kofferraumvolumen: 173 l, Tankinhalt: 75 l, Preis: ab 143.200 Euro.Antrieb: V8-Benziner Saugmotor, Hubraum: 4.691 ccm, Leistung: 338 kW/460 PS bei 7.000/min, max. Drehmoment: 520 Nm bei 4750/min, Beschleunigung 0 bis 100 km/h: 5,0 s, Höchstgeschwindigkeit: 288 km/h, Durchschnittsverbrauch: 14,5 l/100 km, CO2-Ausstoß: 337 g/km, Sechsgang-Automatik, Heckantrieb.

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