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Saisoneröffnung am Vilstalstausee

Am 09.06.2017 war es endlich wieder soweit. Der offizielle Saisonstart der Italogemeinde wurde bei der Italo Szene NB-OB am Vilstalstausee eingeleitet.

Streng nach dem Motto, wir haben keine Freunde wir haben Familie, wurde auch das 2. Familientreffen des jungen und dynamischen Clubs ausgerichtet.
Der Veranstaltungsort war wie bereits im letzten Jahr der Vilstalstausee. Eine der geilsten Orte für ein Treffen, einfach atemberaubend.

Bereits freitags kamen die ersten Gäste mit guter Laune im Gepäck nach Bayern und richteten sich für das Wochenende ein. Gerade am zu Saisonbeginn gibt es immer sehr viel zu erzählen, was in der Winterpause so alles passiert ist.
Unterstützt wurde das Ganze am Abend mit etwas Karaoke. Um dem ganzen noch ein wenig Anreiz zu geben, musste es natürlich auch einen Pokal geben. Dieser ging an Jackie mit weitem Abstand zu dem Italoclub Pegnitz. 🙂
Am Samstag dem Haupttag waren dann insgesamt 86 Autos auf dem Platz und präsentierten ihre Boliden. Wie in der Szene so üblich gab es auch am Vilstalstausee eine Fahrzeugbewertung um die Arbeit zumindest ein wenig zu würdigen.

Die Fahrer bzw. Besitzer stecken hier wirklich sehr viel Zeit und Liebe in ihre Schmuckstücke. Von jung bis alt war wirklich alles mit dabei. Eine bunte Mischung von italienischen Schönheiten.

Das Team der Italo Szene Niederbayern hat sich natürlich auch um das leiblische Wohl der Gäste gekümmert und jeden morgen ein Frühstücksbüffet aufgebaut. Über den restlichen Tages- und Abendverlauf gab es sehr gute und günstige Verpflegung sowie Getränke der See Hüttn. Abgerundet wurde der Hautptag noch mit einer Tombola, die viele qualitativ Hochwertige Preise zu bieten hatte.

Alles in allem kann man wie erwartet sagen, es war ein hammergeiles Wochenende in Bayern. Wir hoffen auch auf ein weiteres Event 2018. Nochmal einen Herzlichen Dank an die Crew und Helfer der Italoszene NB-OB.

Für alle die nicht dabei waren gibt es noch jede Menge Bilder in der Galerie und auch noch ein kleines Video.

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Jaguar in der Formel E: Die Katze unter Strom

10. Juni 2017

Motorsport ist laut, verpestet die Luft und gefährlich. Motorsport kann aber auch leise, sauber, immer noch gefährlich und innovativ sein, wenn statt fossilen Treibstoffen Strom die Räder antreibt. Während die Formel-1-Boliden am Wochenende beim kanadischen Grand Prix lautstark im Kreis fahren, Ferrari und Mercedes um Punkte kämpfen, fahren die Piloten der noch jungen Formel E in Berlin auf dem Tempelhofer Feld um ihre Weltmeisterschaft.

Jaguar wieder im Rennsport – in der Formel E

Jaguar Formel E.

Jaguar bei der Formel E.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar

Nach einer motorsportlichen Unterbrechung von zwölf Jahren ist Jaguar wieder auf die Rennpisten zurückgekehrt und tritt in Berlin mit zwei Boliden an, die von Mitch Evans und Adam Carroll gesteuert werden. Mit Jaguar kehrt eine der erfolgreichsten Rennsportmarken auf die Motorsportbühne zurück. Nur wählten die Briten einen ganz anderen Wettbewerb als die Wettbewerber, dem wahrscheinlich die Zukunft gehört.

Das neue Engagement haben die Briten unter das programmatische Thema „electrify and innovate“ gestellt, und kämpfen nun in ihrer ersten Saison um Punkte und Erfahrung in der elektrischen Rennserie. Innovation und Motorsport hat bei den Briten Tradition. Immerhin war Jaguar die erste Marke, die ihre Rennwagen mit Scheibenbremsen auf die Piste schickte. Jetzt also der Wechsel auf den elektrischen Antrieb. „Für uns“, so ein Jaguar-Sprecher, „ist die Elektrifizierung der Kern der Zukunft, und deshalb gehen wir in der Formel E an den Start.“ Schließlich bietet die Formel-E-Serie dem Hersteller eine weltweite Bühne, um zu zeigen dass Elektromobilität keine langweilige Angelegenheit für grünbewegte Zeitgenossen ist, sondern vielmehr sportliche Zeichen setzen kann. Im Gegensatz zur abgehobenen Formel 1, die zwischen sich und den Fans einen schier unüberwindbaren Graben geschaffen hat, ist die Formel E eine bodenständige Veranstaltung. „Das ist Motorsport zum Anfassen“, berichtet Jaguar-Sprecherin Andrea Leitner-Garnell über die Atmosphäre bei den Rennen.

Mitch Evans und Adam Carroll neue Jaguar-Piloten

Jaguar Formel E.

Jaguar bei der Formel E.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar

In der ersten Saison für das Team konnten die beiden Jaguar-Piloten Mitch Evans und Adam Carroll bereits erste Punkte sammeln. „Wir sind noch neu in der Szene und müssen deshalb noch viel aufholen. Schließlich sind für uns alle Strecken neu“, erklärt Mitch Evans. Der Neuseeländer und sein Partner Adam Carroll haben in Berlin viel Gelegenheit, weitere Erfahrungen zu sammeln. Auf dem 2,25 Kilometer langen Kurs auf dem Tempelhofener Feld stehen am Wochenende zwei Rennen plus Training und Qualifying auf dem Programm. Carroll, der aus der GP2-Serie in die Formel E umgestiegen ist, musste feststellen, „dass der Formel-E-Bolide für den Piloten ziemlich herausfordernd ist“, weil man neben dem jedem Motorsportler innewohnenden Wunsch nach Tempo zusätzlich noch Energie zurückgewinnen muss. „Dafür ist die Maschine aber wesentlich leiser“. Alle Formel-E-Piloten müssen neben dem schnellen Navigieren auch lernen, so viel Energie zu sparen wie möglich, ohne dabei den Anschluss zu verlieren.

Mit einem leichten Surren rasen die Boliden über die Strecken, die in den Zentren der Metropolen angelegt sind. Weil die Reichweite der Energiespeicher noch nicht für eine volle Distanz ausreicht, müssen die Piloten zur Mitte der Rennen in einen gut geladenen Zweitwagen steigen und das Rennen beenden. Der Elektro-Bolide bringt trotz des extrem leichten Wabenplatten-Fahrwerk aus Kohlefaser rund 880 Kilo auf die Waage, die von einem 200 kW / 270 PS starken Elektromotor auf maximal 250 km/h beschleunigt werden. Nach dem Start vergehen gerade rund vier Sekunden bis 100 km/h erreicht sind. Allein die in einem Karbon-Panzer verpackte Lithium-Ionen-Batterie bringt 320 Kilo auf die Waage. Die Formel-E-Rennwagen übertragen die Motorleistung über ein mittels Schaltwippen am Lenkrad bedientes Zweiganggetriebe an die Antriebsräder.

Für die Jaguar-Truppe ist die aktuelle Saison, die sich ihrem Abschluss nähert, ein Lehrjahr. Deshalb arbeiten die Entwickler der Jaguar-Motorsportabteilung mit Hochdruck am Rennwagen für die nächste Saison, die im Oktober beginnt. Im Gegensatz zur Formel 1 „dürfen wir keine neuen Teile während der Saison montieren, und deshalb stehen bei der Weiterentwicklung zwei Eigenschaften im Mittelpunkt. Zum einen müssen wir die Effizienz verbessern und das Gewicht optimieren“, erklärt ein Teamsprecher. Und wie geht das Rennen in Berlin aus? „Am Ende möchte ich vor allen anderen liegen“, erklärt Mitch Evans. Einmal Racer immer Racer.

Der Beitrag Jaguar in der Formel E: Die Katze unter Strom erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

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