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Erlkönig: Maserati Levante GTS

6. November 2017

Mit einem Motoren-Angebot, dass aus ein paar V6-Benzinern und einem 6-Zylinder-Diesel bestand, war der Maserati Levante nicht gerade der ultimative Cayenne-Killer. Die italienischen Autobauer sind also gerade dabei diesen Faux-pas zu korrigieren – bisher keinen V8-Motor für den Levante anbieten zu können. Die Antwort heißt Maserati Levante GTS und wird für die erste Hälfte des nächsten Jahres erwartet.

Mit 570 PS dem Porsche Cayenne im Nacken

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Maserati Levante GTS.
Copyright: Automedia

Durch einen überarbeiteten V8 aus dem Maserati Quarttoporte VI GTS, soll der 2018er Maserati Levante GTS nun mühelos 570 Pferde und über 700 Newtonmeter/Drehmoment entwickeln können. Mit diesen Zahlen sollte das italienische SUV genug Power haben um dem Cayenne Turbo dicht auf den Fersen sein zu können. Immerhin werden mit diesen Leistungsangaben durchaus 280 Km/h Spitze machbar sein. Dennoch bleibt der Porsche in Sachen Beschleunigung und Umdrehungen knapp vorne, was bedeutet, dass der italienische Dreizack geringfügig schwächere Beschleunigungswerte haben wird, wenn es darum geht die 100km/h-Marke schnellstmöglich zu überschreiten.

Der von Ferrari entworfene 3.8-Liter V8, der in den Levante eingebaut wird und mit einem bis ins Mark erschütternden V8-Sound aufheult, wird dafür Sorge tragen, dass die beiden Premium-SUV ihre Vorzüge in verschieden Kategorien ausspielen werden.

Auch wenn sich die Kraft mit einer modifizierten ZF 8HP Automatik auf alle vier Räder überträgt, wird der Levante GTS wohl noch weniger Offroad-tauglich erweisen als seine 6-Zylinder-Geschwister. Wir würden das jetzt nicht exakt als Minuspunkt deklarieren, denn schließlich sind Maserati-Fahrer nicht ernsthaft für ihre notorischen Offroad-Gelüste bekannt.

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Maserati Levante GTS.
Copyright: Automedia

Nichtsdestotrotz, könnte es auch ein mögliches Szenario sein, dass Maserati den Launch des Levante GTS zeitlich verschiebt, um ihn gleich mit einem noch ausstehenden Facelift der Baureihe zusammenlegen zu können, welches wohl erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 zu erwarten ist.

im Innenraum wird der GTS  sicherlich auch  eine Aufwertung erfahren, zum Beispiel mit einem upgedateten Touch-Control-Infotainmentsystem, einem neuen Drehmoment-Verteiler-System für den Allradantrieb und eine paar Modifikationen am Karosseriedesign um sich vom Standard-6-Zylinder abzuheben.

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Ferrari FXX-K Evo: Das perfekte Weihnachtsgeschenk

4. November 2017

Mit dem neuen FXX-K Evo stellt Ferrari seinen ganz speziellen Kunden einen Traumwagen unter den Weihnachtsbaum. Und wenn er nicht gerade dort parkt, wird der 1,12 Meter flache Supersportler zu neuen Ferrari-FXX-Rennen in der Saison 2018/2019 herausgerollt. Denn der 6,3 Liter große V12-Benzinmotor darf weder im normalen Straßenverkehr, noch bei anderen Rennserien an den Start gehen. Und das ist schade.

mid Groß-Gerau - Der neue Heckflügel erzeugt 830 Kilogramm Abtrieb bei Tempo 350.

mid Groß-Gerau – Der neue Heckflügel erzeugt 830 Kilogramm Abtrieb bei Tempo 350.
Copyright: Ferrari

Denn der mit dem aus der Formel 1 bekannten Kinetic Energy Recovery System KERS ausgestattete Sonderling wuchtet per Knopfdruck nicht nur seine 633 kW/860 Benzin-PS, sondern bis zu 772 kW/1.050 Gesamt-PS per Siebengang-Getriebe auf die Straße. Das Besondere an dem neuesten FXX-Modell ist aber nicht nur seine vom Vorgänger bereits bekannte Leistungsausbeute, sondern die signifikanten Verbesserungen im Bereich der Aerodynamik und der Gewichtsreduzierung im Vergleich zum 2,2 Millionen teuren Vorgänger. So ist es den Ingenieuren gelungen, das Gewicht des 1.365 Kilogramm schweren FXX-K nochmals weiter zu senken. Zugleich haben sie einen neuen Heckflügel entwickelt, der bei Tempo 200 für 640 Kilogramm und bei 350 Kilometer pro Stunde für 830 Kilogramm Abtrieb sorgt. Die Federung ist selbstverständlich an die neue Aerodynamik angepasst worden. Mithilfe des neuen Lenkrads und des nun 6,5 Zoll großen Bildschirms für die Rückfahrkamera bleiben beim neuen Italiener kaum noch Wünsche offen.

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Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio: Neuer Platzhirsch im SUV-Wald

3. November 2017

Wer dem neuen Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio die Sporen geben möchte, braucht nur noch 89.000 Euro aufzutreiben und Gas zu geben. Denn das Topmodell des ersten SUV aus dem Hause Alfa Romeo ist ab sofort erhältlich. Der 1.830 Kilogramm schwere Geländegänger überzeugt schon auf den ersten Blick durch ein sportliches, aber nicht zu polarisierendes Äußeres.

Brachial und sportlich gehüllt in einen italienischen Anzug

mid Groß-Gerau - 283 km/h ist der Italiener schnell.

mid Groß-Gerau – 283 km/h ist der Italiener schnell.
Copyright: FCA

Auch im Innenraum zeigt er neben seinem 8,8 Zoll großen Infotainmentbildschirm, dass mit Alfa nun auch in diesem Segment zu rechnen ist. Das eigentlich Hervorstechende sind aber nicht seine Designmerkmale, sondern seine brachialen Fahrdaten. Kurzum: 3,8 Sekunden braucht er bis Tempo 100 und bei 283 Kilometern pro Stunde muss er sich der Physik beugen – für ein SUV durchaus unerwartete Fakten. Wie er das schafft? Mithilfe eines 2,9 Liter großen V6-BiTurbo-Triebwerks, das in Kooperation mit Ferrari entstanden ist und 375 kW/510 PS sowie 600 Newtonmeter an die bei Bedarf vier angetriebenen Räder weitergibt. Damit die 179 PS pro Liter auch in genau der richtigen Dosierung dort ankommen, wo sie gebraucht werden, dafür sorgen sowohl ein Achtgang-Automatikgetriebe als auch ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial.

Doch was bringt einem ein PS pro 3,6 Kilogramm Auto, wenn es um das Thema Bremsen geht? Richtig, nichts. Und so bietet Alfa Romeo für sein Topmodell neben der Basis-Bremse eine Kohlefaser-Keramik-Verbundstoff-Bremsanlage an. Diese hat nicht nur die Eigenschaft, den bei defensivster Fahrweise 9,0 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer verbrennenden SUV etwas besser zu verzögern, sondern senkt zudem auch noch das Gesamtgewicht um weitere 17 Kilogramm. Um das Spritsparen noch ein wenig mehr zu unterstützen, arbeitet der Motor des Italieners auch noch mit Zylinderabschaltung und einer Segel-Funktion.

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