Die Seite für alle Italo-Meetings.

Die Highlights der IAA 2017

18. August 2017

Glänzender Lack und Chrom, strahlendes Scheinwerferlicht, extravagante Studien und brave Serienfahrzeuge: Die Stars der 67. Internationalen Automobilausstellung (IAA) vom 14. bis 24. September in Frankfurt treffen auf ein gesellschaftliches Umfeld, das von höchst emotionalen Diskussionen über die Rolle und die Verantwortung der Industrie im Abgasskandal und von der Angst vor Diesel-Fahrverboten geprägt ist. Von der PS-Euphorie vergangener Jahre ist 2017 in der Öffentlichkeit wenig zu spüren, der Gegenwind bläst den erfolgsverwöhnten Managern kräftig ins Gesicht. Zudem muss der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter der internationalen Leitmesse auch noch zahlreiche Absagen zur Kenntnis nehmen. Die IAA im Zeichen der Dieselkrise – eine höchst spannende Veranstaltung.

Das Auto von Morgen

mid Groß-Gerau - Der chinesische Autobauer Chery will mit dieser SUV-Studie auf der IAA die Voraussetzungen für den Schritt nach Europa testen.

mid Groß-Gerau – Der chinesische Autobauer Chery will mit dieser SUV-Studie auf der IAA die Voraussetzungen für den Schritt nach Europa testen.
Copyright: Chery

Unter dem Messe-Slogan „Zukunft erleben“ und mit dem Themenschwerpunkt Digitalisierung soll sich die IAA als Innovationsmesse positionieren. Keine Frage: Das ist das entscheidende Thema für die kommende Mobilität. Aber der eigentliche Fokus der Besucher liegt mit Sicherheit auch dieses Jahr auf den neuesten Traum- und Alltagsautos, auf betörend geschwungenem Blech und faszinierenden Studien. Beim Blick auf die Premieren-Parade fällt auf: SUV sind zwar nach wie vor stark vertreten. Aber die Hersteller setzen offenbar nicht mehr ganz so massiv auf die höhergelegten Modelle wie noch zur IAA 2015. Reichlich PS haben in den Augen der Autofans noch nie geschadet. Drum setzt Mercedes auf der IAA auch ein deutliches Zeichen: Das seriennahe Konzeptfahrzeug eines AMG-Supersportwagens namens „Project One“ mit jeder Menge Formel 1-Technologie steht bei den Schwaben im Zentrum. Geschätzte Spitzenleistung: rund 1.000 PS. Gebaut werden soll der Renner nur 275 Mal – und kosten soll er über zwei Millionen Euro. Doch bei Daimler werden auch kleinere Brötchen gebacken – und so zeigen die Schwaben auf dem IAA-Stand beispielsweise auch, wie ein batterieelektrisches Fahrzeug im Kompaktwagensegment ausschauen könnte. Die S-Klasse-Familie wird mit der Coupe- und der Cabrio-Variante vervollständigt. Deutlich robuster geht es bei den Pick-up aus der X-Klasse zu, die ihre Publikumspremiere begehen. „Weltpremiere hat außerdem das weltweit erste Automobil mit Brennstoffzellen-Plug-in-Hybrid auf GLC-Basis“, so ein Mercedes-Sprecher.

Konkurrenz aus Bayern auch gut vertreten

mid Groß-Gerau - Breite Nieren, geschwungene Motorhaube, große, kantige Lufteinlässe: Die BMW-Studie Concept 8 Series ist ein Vorgeschmack auf das neue 8er-Coupé.

mid Groß-Gerau – Breite Nieren, geschwungene Motorhaube, große, kantige Lufteinlässe: Die BMW-Studie Concept 8 Series ist ein Vorgeschmack auf das neue 8er-Coupé.
Copyright: BMW

Die Münchner Mitbewerber bringen mit dem Concept 8 Series eine erste Studie des BMW 6er-Nachfolgers von der Isar an den Main. Das SUV-Segment wird mit der nächsten Generation des X3 bedient. Und für Luxus und Eleganz ist der BMW 7er „Edition 40 Jahre“ zuständig. Die nächste Z4-Generation haben die Bayern noch nicht dabei – die wird erst im Lauf des nächsten Jahres anrollen. Noch nicht offiziell bestätigt, aber mehr als nur wahrscheinlich ist die Premiere des neuem M5, der erstmals mit dem intelligenten Allradantrieb „M xDrive“ ausgestattet ist.

Der schlaue und neue A8 ist der Hauptdarsteller bei Audi. Dazu zeigen die Ingolstädter Lösungen und Funktionen, die das Auto immer mehr zum intelligenten, empathischen und interaktiven Partner machen – Stichwort Audi AI (artificial intelligence) – also künstliche Intelligenz. Ein Concept Car, das in puncto Konnektivität, pilotiertes Fahren, Antrieb und Design einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft geben soll, wird ebenfalls auf dem Stand der VW-Tochter gezeigt, dazu gibt es zwei neue Sportmodelle unter dem Label von Audi Sport.

 VW-Familie ist mit großer Auswahl dabei

mid Groß-Gerau - 700 PS, in 2,8 Sekunden auf Tempo 100 und 285.220 Euro teuer: der Porsche GT2 RS.

mid Groß-Gerau – 700 PS, in 2,8 Sekunden auf Tempo 100 und 285.220 Euro teuer: der Porsche GT2 RS.
Copyright: Porsche

Apropos VW-Tochter: Die Sportwagenschmiede Porsche enthüllt schon kurz vor der IAA erstmals die neu Generation des Power-SUV Cayenne, er wird auf dem Frankfurter Messegelände im Mittelpunkt des Interesses stehen. Außerdem aus Zuffenhausen angeliefert: der neue 911 GT2 RS.

VW setzt mit dem neuen T-Roc einen kräftigen Design-Akzent im kompakten SUV- und Crossover-Segment. Dem gerade präsentierten neuen Polo soll in Frankfurt die GTI-Version zur Seite gestellt werden. Und dann steht auch noch eine optische und technische Aufrüstung des Sportsvan an – er wird aufs Niveau des aktuellen Golf gebracht. Die VW-Töchter Seat und Skoda setzen auf der IAA mit dem feschen Arona und dem geräumigen Karoq voll auf die SUV-Karte. Mit dem Vision E präsentieren die Tschechen auch noch eine elektrifizierte Zukunftsstudie.

Bei Opel setzt man auf Größe

Bei Opel dreht sich beim hessischen Heimspiel alles um ein knackig-frisches Trio: Mit dem Grandland X steigen die Rüsselsheimer nach Mokka X und Crossland X eine, beziehungsweise zwei Nummern größer ein. Der Insignia Country Tourer bringt als etwas rustikalere Variante einen Hauch von Freizeit und Abenteuer in das erfolgreich gestartete Business-Modell. Und mit dem Insignia GSi wird ein Kürzel reaktiviert, das für gepflegte Sportlichkeit und Fahrspaß steht.Jaguar Land Rover setzt auf britischen Stil und auf Power – etwa mit dem XF Sportbrake. Der schicke Kombi feiert seine Publikums-Premiere auf der IAA. Dazu gibt es den E-Pace, die Power-Version F-Pace SVR und bei Range Rover den neuen Velar zu sehen. Zwei Nummern kleiner lässt es Citroen angehen. Die Franzosen rollen den C3 Aircross ins Rampenlicht, einen kleinen Crossover mit schickem Styling.

Stark vertreten sind auf der IAA auch die koreanischen Hersteller. Hyundai ist mit dem neuen Kompakt-Crossover Kona, dem supersportlichen i30 N und mit dem dritten Vertreter der i30-Familie namens „Fastback“ dabei. Bei Kia wird der Stonic im Mittelpunkt stehen, er wird in Frankfurt zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Zudem zeigt Kia auch noch ein brandneues Konzeptfahrzeug – aber das ist noch streng geheim, Gerüchten zufolge könnte es sich um den Ceed-Nachfolger handeln.

Der Schwerpunkt dieses Jahr liegt auf Umweltfreundlichkeit

Mini hat sein neues Elektromodell auf dem Stand stehen, bei Smart zeigt ein Showcar die Vision eines elektrischen Fahrzeugs für die urbane Mobilität der Zukunft. Suzuki will mit dem neuen Swift Sport wieder eine Portion Dynamik in die Kleinwagenklasse bringen.

mid Groß-Gerau - Maserati zeigt auf der IAA im September 2017 unter anderem das nachgeschärfte GranCabrio.

mid Groß-Gerau – Maserati zeigt auf der IAA im September 2017 unter anderem das nachgeschärfte GranCabrio.
Copyright: Lorenzo Marcinno/Maserati

Im Lifestyle- und Luxus-Segment lockt Maserati mit den facegelifteten Ghibli, GranTurismo und GranCabrio und mit einem neuen 350 PS-Benziner für den Levante. Und Bentley proudly presents den neuen Continental GT mit zwangsbeatmetem Zwölfzylinder.Dem Vernehmen nach wird Dacia auf der IAA den neuen Duster zeigen, der ersten Erlkönigsfotos nach deutlich schicker ausgefallen ist. Mutter Renault hat den kräftigen Megane RS mit rund 300 PS und Allradlenkung dabei. Dass es auf der IAA durchaus auch exotisch zugehen kann, wird der Stand des in China sehr erfolgreichen Herstellers Chery beweisen. Die Marke prüft aktuell den Schritt nach Europa und will den Markt mit einer Familie teilweise und komplett elektrifizierter Kompakter beglücken, als erstes Schaustück und Appetithappen wird am Main ein SUV präsentiert. Auch für die Zuliefer-Industrie ist die Frankfurter Messe eine wichtige Plattform. Beispiel Continental: Auf dem Stand dreht sich alles ums automatisierte Fahren, etwa in Gestalt einer Entwicklungsplattform für zukünftige autonom fahrende Robo-Taxis. Dazu stellt Conti auch eine Super Clean Hybrid Diesel-Technologie mit um 60 Prozent reduzierten NOx-Werten vor. Und in der „New Mobility World“ auf dem Freigelände können sich Besucher persönlich ein Bild vom kinderleichten zukünftigen Parken machen.

Nicht mit dabei sind aus unterschiedlichen Gründen die FCA-Group aus Fiat, Alfa Romeo und Jeep, außerdem Volvo, DS, Infiniti, Peugeot, Nissan, Mitsubishi und Rolls-Royce. Außerdem wird nach der Tesla-Entscheidung gegen die Show in Frankfurt das Auto nicht gezeigt, das sie Massen elektrifizieren soll und das seit über einem Jahr weltweit für Furore sorgt – das vollelektrische Model 3. Ein herber Schlag für den VDA.

Der Beitrag Die Highlights der IAA 2017 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Gesamten Beitrag bei Auto.de lesen.
Share

Seltene Schmuckstücke auf Norddeutschlands Straßen: 10. Hamburg-Berlin-Klassik 2017

17. August 2017

Die Stars während der 10. Hamburg-Berlin-Klassik 2017 sind die 180 Oldtimer und Youngtimer: Rollende Legenden aus acht Jahrzehnten sind vom 24. bis 26. August 2017 auf Norddeutschlands Straßen unterwegs. Dabei werden während der drei Rallyetage Modelle von rund 50 verschiedenen Marken zu bewundern sein.

10. Hamburg-Berlin-Klassik – Augenfreuden für Teilnehmer und Zuschauer

Wirklich einzigartig ist der Fiat 1100 TV Boano Sport Coupé (Baujahr 1956): An der 10. Hamburg-Berlin-Klassik 2017 nimmt das einzige noch fahrbereite Exemplar teil. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/53065 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/AUTO BILD/Bildrechte: AUTO BILD KLASSIK"

Fiat 1100 TV Boano Sport Coupé (Baujahr 1956) Quellenangabe: „obs/AUTO BILD/Bildrechte: AUTO BILD KLASSIK“
Copyright: „AUTO BILD KLASSIK“

„Neben liebgewonnenen Klassikern fahren zu unserem zehnten Jubiläum viele seltene, aufregende Modelle mit“, sagt Hans Hamer, Verlagsgeschäftsführer der Verlagsgruppe Auto, Computer & Sport. „Daran haben nicht nur die Teilnehmer ihre Freude: Alle Zuschauer sind herzlich eingeladen, sich die Traumwagen aus der Nähe anzusehen.“

Und das sind die seltenen Schmuckstücke: Der Thurner RSR von 1971 ist einer von nur 124 in Handarbeit gebauten Sportwagen mit Flügeltüren und Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Auch der Melkus RS1000 von 1985, ebenfalls ein Kunststoff-Flügeltürer, hat hohen Seltenheitswert. Der Sportwagen aus Dresden wurde auf Basis des Wartburg 353 entwickelt und nur 101-mal gebaut. Wirklich einzigartig ist der Fiat 1100 TV Boano Sport Coupé (Baujahr 1956): An der 10. Hamburg-Berlin-Klassik 2017 nimmt das einzige noch fahrbereite Exemplar teil. Das Design ist an den Ferrari 250 GT Boano angelehnt – die Karosserie ist aus Aluminium, nur die Türen sind aus Stahl.

Der Mazda Cosmo von 1968 ist das erste Auto mit Zweischeibenwankelmotor. Das teilnehmende Exemplar wird extra für die Rallye in Stand gesetzt. Die Restaurierung wird auf einem eigenen Youtube-Kanal gezeigt und von den Auto-Experten Det Müller und Cyndie Allemann moderiert. Zudem kommen Fans von Vorkriegsautos voll auf ihre Kosten: Die ältesten Autos im Starterfeld sind ein Bentley 4.5 Litre Le Mans, Baujahr 1929, und ein Riley Special von 1933.

Bei der 10. Hamburg-Berlin-Klassik 2017 treffen die Klassiker auf norddeutschen Charme. Die Rallye startet und endet in Hamburg und führt unter anderem durch die Hansestädte Buxtehude, Salzwedel und Lübeck. Auch wenn es dieses Jahr nicht in die Hauptstadt geht, nach Berlin fahren die Teilnehmer trotzdem: Für die Teams geht es an Tag drei nach Berlin bei Seedorf in Schleswig-Holstein. Hans Hamer: „Unberührte Natur, traditionsreiche Städte und dazwischen 180 historische Fahrzeuge: Diese Rallye wird für Teilnehmer und Zaungäste ein unvergessliches Erlebnis.“

Der Beitrag Seltene Schmuckstücke auf Norddeutschlands Straßen: 10. Hamburg-Berlin-Klassik 2017 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Gesamten Beitrag bei Auto.de lesen.
Share

FCA steigt bei BMW-Projekt für autonomes Fahren ein

17. August 2017

Starker Zuwachs für das bisher aus BMW, Intel, Delphi und Mobileye bestehende Kooperationsmodell zum autonomen Fahren: FCA, also Fiat und Chrysler, hat sich jetzt dem Verbund angeschlossen. Dessen Ziel: ein je nach Bedarf skalierbares Angebot für die gesamte Automobilindustrie.

 Gemeinsam ein Auto der Zukunft bauen

Bis zum Jahr 2021 sollen autonome Autos mit Level 3, 4 und 5 entwickelt und gebaut werden. Delphi hat für die BMW Group bereits einen Prototypen der Computing Plattform entwickelt und arbeitet gemeinsam mit Intel und Mobileye in den Bereichen Wahrnehmung und Sensor-Fusion sowie an Hochleistungs-Rechnern für das automatisierte Fahren. Durch den Einstieg von FCA mit den Marken Fiat, Alfa Romeo, Chrysler, Jeep, Lancia, Maserati, Dodge und Zulieferer Magneti Marelli, der durch ein „memorandum of understanding“, also eine Absichtserklärung, fixiert wurde, sollen Synergien genutzt, Kosten gesenkt und die Entwicklung beschleunigt werden. Die daraus resultierende Hard- und Software soll auch von anderen Herstellern genutzt werden können. Die Kurzfrist-Planung der autonomen Kooperation: Bis Ende des Jahres sollen bereits 40 autonom fahrende Testautos auf die Straße gebracht werden.

Der Beitrag FCA steigt bei BMW-Projekt für autonomes Fahren ein erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Gesamten Beitrag bei Auto.de lesen.
Share