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International Engine of the Year 2017: Die Kraft und die Herrlichkeit

23. Juni 2017

Die Entscheidung war eindeutig: Mit 251 Punkten, vor der mit 216 Punkten zweitplatzierten Maschine, konnte der 3,9-Liter-V8-Turbo von Ferrari den Gesamtsieg beim renommierten Award „International Engine of the Year“ holen. 58 Motorjournalisten aus 31 Ländern setzen damit ein deutliches Zeichen: Der Verbrennungsmotor hat Zukunft, und der Fahrspaß spielt dabei weiterhin eine entscheidende Rolle.

Ferrari gewinnt den Titel „Engine of the Year“

Ferrari 488 GTB.

Ferrari 488 GTB.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Savath Chan

Es ist Ferrari gelungen, das markentypische Hochdrehzahlkonzept mit einer Bi-Turboaufladung zu kombinieren: Im 488 GTB leistet die 3902 Kubikzentimeter große Maschine 493 kW / 670 PS, die bei 8000 Umdrehungen in der Minute anliegen. Mit dem „Variable Boost Management“ wird das Drehmoment auf die gewählte Fahrstufe angepasst; im siebten Gang liegen bis zu 760 Newtonmeter an. Die Zwangsbeatmung übernehmen zwei IHI-Twin-Scroll-Abgasturbolader. Trotz seiner extremen Fahrwerte ist das Aggregat effizient – und es erfüllt die Euro-6-Abgasnorm.

Den zweiten Platz konnte sich Porsche mit dem 3,0-Liter-Sechs-Zylinder-Boxer-Turbomotor abholen, Bronze ging an den hybridisierten 1,5-Liter-Drei-Zylinder-Turbo aus dem BMW i8. Starkes Resultat für Honda: Beste „New Engine“ ist der sensationelle 3,5-Liter-V6-Biturbo-Hybridmotor aus dem NSX. In der Kategorie „Green“ und „Electric“ gingen die Lorbeeren an Tesla.

Interessant zudem: In den drei Kategorien unter 1,0 Liter Hubraum, 1,0 bis 1,4 Liter Hubraum und 1,4 bis 1,8-Liter Hubraum platzierten sich jeweils Dreizylinder-Turbomotoren an der Spitze, und zwar von Ford, PSA und BMW. Erst bei 1,8 bis 2,0 Liter Hubraum kam ein Vierzylinder zum Zuge – der neue Boxermotor aus dem Porsche 718. In der Klasse von 2,0 bis 2,5 Litern Hubraum siegte der komplett überarbeitete 2,5-Liter-Turbo von Audi, abgeleitet vom „Eisernen Gustav“ EA 113 und inzwischen ausschließlich aus Aluminium.

Von 2,5 bis 3,0 Liter Hubraum dominierte der Sechszylinder von Porsche, und der 3,9-Liter-V8 von Ferrari beherrschte als Gesamtsieger auch die Kategorie 3,0 bis 4,0 Liter Hubraum. Bei den Motoren mit mehr als vier Litern Hubraum siegte die reine Emotion – in Form des 6,3-Liter-V12-Saugmotors von Ferrari. Die Ergebnisse belegen, dass von einer Gleichschaltung der Konzepte keine Rede sein kann – im Gegenteil: Unter den Siegern in den Einzelkategorien ist praktisch jedes Konzept dabei. Bis auf den Diesel; Freunde des Selbstzünders werden es mit Enttäuschung vermerken. Und noch eines wurde klar: Es bedarf auch in Zukunft innovativer Sportwagenhersteller, um die technische Entwicklung voranzutreiben.

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La Strada Avanti H: Hoher Wohnkomfort für Zwei

13. Juni 2017

La Strada, eine der anspruchsvollsten Reisemobilmarken beim Ausbau von Kastenwagen, hat das Modell Avanti H wieder ins Programm genommen. Hubbett und Heckbad machen die Ferienfahrt für Zwei zum Erlebnis. Die Zahlen gehen weiter durch die Decke.

Die feine Reisemobilmanufaktur

mid Herborn - Neu im Avanti H: Die Travel-Lounge mit Iosfix und zwei Gurten.

mid Herborn – Neu im Avanti H: Die Travel-Lounge mit Iosfix und zwei Gurten.
Copyright: La Strada

Zum vierten Mal in Folge nennen die Branchenverbände für den Mai neue Rekordergebnisse beim Verkauf. La Strada, die feine Reisemobilmanufaktur im hessischen Echzell, übt sich dennoch in Zurückhaltung. „Wie bauen keine Überkapazitäten auf, die uns belasten, wenn der Markt allmählich gesättigt ist“, sagt Geschäftsführer Marco Lange. Das Produktionsvolumen des Anbieters steigt daher maßvoll auf 330 Fahrzeuge in diesem Jahr. Kunden müssen dann eben Lieferzeiten akzeptieren, die sich schon mal über ein Jahr strecken können.

Neu, oder besser wiederbelebt, ist das Modell Avanti H auf Basis des Fiat Ducato. Das knapp sechs Meter lange Mobil bietet Platz für Zwei – und davon nicht zu wenig. Denn das Heck, in dem üblicherweise das Schlafzimmer angeordnet wird, bleibt hier für ein geräumiges Bad mit Waschbecken, Toilette und Dusche reserviert. Geschlafen wird im Hubbett unter dem Dach, das mit 2,00 Meter Länge und 1,30 Meter Breite ebenfalls anständige Maße hat.

Neu: die „Travel Lounge“

mid Herborn - Schlankes Türmchen: Der Kühlschrank Slip Line im Avanti H fasst 138 Liter, davon 10 Liter im Tiefkühler.

mid Herborn – Schlankes Türmchen: Der Kühlschrank Slip Line im Avanti H fasst 138 Liter, davon 10 Liter im Tiefkühler.
Copyright: La Strada

Der Energievorrat für Heizung, Warmwasserbereitung und Kühlschrankbetrieb ist in zwei Elf-Kilogramm-Flaschen im Küchenblock untergebracht, sie können bei geöffneter Schiebetür leicht ausgetauscht werden. Der Kühlschrank fasst 138 Liter einschließlich 10 Liter Tiefkühlwaren. Der eingeschränkte Stauraum im Heck bietet dennoch Platz für Campingmöbel, sie werden an Haken hängend in vertikaler Position transportiert.

Neu in allen Avanti-Modellen des Jahrgangs 2018 ist die neue Travel Lounge mit variabler Sitzbank und festen Polstern, die sowohl eine Lordosenfunktion als auch eine Isofix-Befestigung mit Top-Tether-Halterung hat. Rückenlehne und Sitzpolster lassen sich außerdem in verschiedenen Positionen arretieren. Die Travel-Lounge-Bank ist obendrein sechs Kilogramm leichter als die bisherige Konstruktion. Der Basispreis des Avanti H liegt vermutlich bei etwa 55.000 Euro.

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Zwei Wechsel an der Zulassungsspitze

12. Juni 2017

In zwei Fahrzeugklassen hat im vergangenen Monat das meistverkaufte Auto gewechselt. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes löste der Volkswagen Passat in der Mittelklasse die C-Baureihe von Mercedes-Benz ab, und Opel überholte bei den SUV-Neuzulassungen mit dem Mokka X den Ford Kuga.

In allen anderen Segmenten blieb es bei den Spitzenreitern des Vormonats sowie den üblichen Dauerbrennern: VW domnierte mit Up (Minis), Polo (Kleinwagen), Golf (Kompaktklasse), Touran (Großraum-Vans), Tiguan (Geländewagen) und T6 (Utilities) das Zulassungsgeschehen. Mercedes-Benz stellte mit B-Klasse, E-Klasse und S-Klasse die zulassungsstärksten Modelle unter den Mini-Vans sowie in der oberen Mittelklasse und in der Oberklasse. Porsche 911 und Fiat Ducato hießen die Topseller bei den Sportwagen und Wohnmobilen.

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