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Die IAA im Überblick: von Seat bis VW – Teil 5 und Schluss

Seat

Die großen Premieren hat Seat in den letzten zwölf Monaten eine nach der anderen abgefeiert, auf dem IAA-Stand zeigen die Spanier deshalb keine rundum neuen Modelle. Zu sehen sind der Ibiza in der neuen Cupra-Version und die komplette „Connect“-Modellfamilie mit serienmäßiger Internet-Anbindung. Ein brandneues Concept Car ist bei der VW-Tochter ebenfalls noch avisiert – die Hüllen fallen aber erst am Konzernabend vor dem ersten Pressetag in Frankfurt. Möglich wäre die nächste Evolutionsstufe des sportlichen Seat-SUV 20V20, das im Frühjahr in Genf gezeigt wurde.

Skoda

Aus dem Bilderbuch: der Skoda Rapid Spaceback Scoutline mit Offroad-Optik.

Aus dem Bilderbuch: der Skoda Rapid Spaceback Scoutline mit Offroad-Optik.
Copyright: Skoda

Auf dem Skoda-Stand feiert der Superb Combi seine internationale Messepremiere. Mit einem Kofferraum-Volumen zwischen 660 und 1950 Litern und einen Beinfreiheit wie in der Oberklasse gibt der schicke Tscheche das rundum gelungene Raumwunder. Der Combi ist mit drei Diesel- und fünf Benzinmotoren zu haben, die zwischen 88 kW/120 PS und 206 kW/280 PS leisten. Die Preise: ab 25.590 Euro. Außerdem wird der Rapid Spaceback Scoutline mit Offroad-Optik gezeigt, der mit allen derzeit verfügbaren Motoren – drei Benziner von 66 kW/90 PS bis 92 kW/125 PS und zwei Diesel-Aggregate mit 66 kW/90 PS und 85 kW/116 PS – zu haben ist.

Smart

Smart bringt eine ganze Portion Offenheit auf die IAA – allerdings wie gewohnt im Kleinformat. Das neue Smart Fortwo Cabrio, das erst im nächsten Jahr zu den Händlern kommt, verfügt wieder über ein Stoffdach, das sich beim Öffnen über dem Heck zusammenfaltet, für noch mehr Freiheitsgefühle können wieder die beiden Dachholme abgenommen und im Kofferraum deponiert werden. Die Motoren entsprechen denen der geschlossenen Version.

Subaru

Die Allrad-Spezialisten von Subaru stellen den Legacy-Nachfolger Levorg auf der IAA ins Rampenlicht.

Die Allrad-Spezialisten von Subaru stellen den Legacy-Nachfolger Levorg auf der IAA ins Rampenlicht.
Copyright: Subaru

Die Allrad-Spezialisten aus Japan stellen den Legacy-Nachfolger Levorg ins Rampenlicht. Der von seinen Vätern als „Sports Tourer“ bezeichnete Neuzugang wird von einem 1,6 Liter großen Turbo-Benzin-Direkteinspritzer mit 125 kW/170 PS angetrieben. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses Lineartronic-Getriebe an alle vier Räder. Der Levorg wird nach seiner Deutschland-Premiere auf der IAA im September zu den Händlern rollen. Die Preisliste beginnt bei 28.900 Euro.

Suzuki

Kleinwagenhersteller Suzuki zeigt auf der IAA erstmals sein kompaktes Fließheck-Modell namens Baleno. Er basiert auf dem Concept Car iK-2, das im Frühjahr in Genf gezeigt wurde. Ein eher konservatives Design kombiniert der neue Baleno „mit einem großzügigen Platzangebot im Innenraum“, so Suzuki. Die Firma verspricht außerdem „neue, innovative Technologien“. Über Motoren und Fahrleistungen schweigen sich die Japaner noch aus.

Toyota

Wichtigstes Modell bei den Japanern dürfte dieses Jahr der neue Prius der inzwischen vierten Generation sein. Das Hybridauto ist rund 20 Zentimeter länger als der Vorgänger und deutlich leichter, der Normverbrauch soll um die 3,5 Liter je 100 Kilometer liegen, die Leistung bei 110 kW/150 PS. Auch eine Plug-in-Version ist wie gehabt im Angebot. Neue Wege geht Toyota mit dem Mirai (Zukunft). Er ist das erste in Großserie gefertigte Brennstoffzellenfahrzeug und soll „den Weg für eine schadstofffreie Mobilität“ frei machen. Die familientaugliche Limousine feiert ihr Deutschland-Debüt auf der IAA. Anschließend erfolgt die Markteinführung in Deutschland. Deutlich knackiger und markanter fällt der 2016er Hilux aus. Rundlichkeit ist out, der Neue setzt auf eine kantige Front und nach hinten gezogene, schmalere Scheinwerfer.

Volkswagen

Der VW Tiguan ist in die Jahre gekommen. Die nächste Generation steht schon in den Startlöchern. Trotz leicht vergrößerter Dimensionen und einem besseren Platzangebot soll der Neue deutlich leichter werden.

Der VW Tiguan ist in die Jahre gekommen. Die nächste Generation steht schon in den Startlöchern. Trotz leicht vergrößerter Dimensionen und einem besseren Platzangebot soll der Neue deutlich leichter werden.
Copyright: VW

Der Tiguan ist in die Jahre gekommen, die nächste Generation steht in den Startlöchern. Trotz leicht vergrößerter Dimensionen und einem besseren Platzangebot soll der Neue deutlich leichter werden. Ein kräftiges Update wird die Ausstattung mit Assistenzsystemen erfahren, der Bestseller wird serienmäßig und optional die komplette Armada an Sicherheits- und Komfort-Helfern erhalten, die VW derzeit in den Regalen hat. Die Vernetzung von iPhones und Smartphones gehört für Tiguan-Eigner zu den einfachsten Übungen, auch ein Head-up-Display soll es geben. Ebenfalls in Frankfurt zu sehen: Die T6 genannte jüngste Evolutionsstufe des VW-Busses aus der Nutzfahrzeug-Abteilung, die den Höhenflug der Mercedes V-Klasse abbremsen soll.

Volvo

Die Schweden bleiben der IAA fern – sie besuchen nur noch drei große Messen pro Jahr – 2015 ist das Kontingent mit Detroit, Genf und Peking schon ausgeschöpft.

Die IAA im Überblick: von Nissan bis Rolls-Royce – Teil 4

Die IAA im Überblick: von Kia bis Mini – Teil 3

Die IAA im Überblick: von Ferrari bis Jaguar – Teil 2

Die IAA im Überblick: von Alfa bis Citroen – Teil 1

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Vorschau Caravan-Salon 2015 (5): Der Trend zum Hubbett

Die Hersteller von Freizeit-Fahrzeugen konzentrieren sich in den letzten Jahren zunehmend auf die Produktion von Teilintegrierten. Die liefern sich im Rennen um die Käufergunst immer wieder ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Vor allem bei Camping-Bussen und kompakten – und schmal geratenen – Teilintegrierten, die oft auch als „Vans“ bezeichnet werden, sind die Zielgruppen durchaus ähnlich: reisebegeisterte Paare, die ein handliches Fahrzeug zu schätzen wissen. Auch gier setzt sich dre Trend zum Hubbett durch. Einen Überblick über das Angebot und die Neuheiten bietet ab Sonnabend der Caravan-Saon in Düsseldorf.

Kunden bestimmen den Trend

Die Kundschaft weiß, was sie will. Einen großen Kühlschrank, ausreichende Kapazitäten bei Frisch- und Abwassertanks, ein geräumiges Bad und Einzel- oder Queensbetten. Wenn es dann noch ein absenkbares Hubbett dazu gibt, serienmäßig oder gegen Aufpreis, können auch die Kinder oder Enkel noch mitreisen. Wenn dann der Preis noch stimmt, ist alles klar.

Bei Adria laufen die schmalen Teilintegrierten unter dem Namen Compact. Die Baureihe wird zur Saison 2016 komplett überarbeitet und bekommt ein neues Interieur. Die beiden Compact-Modelle gibt es künftig in den beiden Ausstattungsvarianten Axess oder Plus. Für die Teilintegrierten Coral S 600 und 670 SL bietet Adria künftig eine vergrößerte Sitzgruppe und – für leichteren Zugang – einen elektrisch zu liftenden Kleiderschrank an.

Bürstner Ixeo it 680.

Bürstner Ixeo it 680.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Bürstner

Rund sieben Meter lang ist der neue Ixeo it 680 von Bürstner. Einzige Schlafgelegenheit des ab 58 890 Euro zu bekommenden Teilintegrierten ist ein längs angeordnetes Hubbett. So bleibt im Fahrzeug reichlich Platz für Küche und Sitzgruppe, Bad und Dusche und die Garage im Heck. Lieferbar sind zudem alternativ zwei längere Versionen, wahlweise auch mit Queensbett oder Einzelbetten im Heck.

Für den Brevio offerieren die Kehler jetzt eine Version um sechseinhalb Metern Länge, mit einer großen Heckklappe und reichlich Platz dahinter. Genutzt werden kann er für eine Sitzgruppe, als flexibler Stau- und Transportraum oder für unterschiedlich angeordnete Liegestätten. Von Nexxo Time und Ixeo Time bietet Bürstner die Summer-Sondermodelle an. Sie verfügen über eine bessere Ausstattung und sind am sommerlichen, in Orange gehaltenen Außendekor erkennbar.

Carthago überarbeitet die Teilintegrierten der Baureihe C-Tourer, die ab rund 66 000 Euro zu haben sind und damit die

Carthago C-Tourer.

Carthago C-Tourer.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Carthago

günstigste Möglichkeit bieten, einen Carthago zu fahren. Acht Varianten bieten die Aulendorfer an, in Längen zwischen 667 und 743 Zentimeter. Sechs davon sind gegen Aufpreis auch mit Hubbett erhältlich. Nur noch zwei Varianten gibt es vom etwas exklusiveren Chic C-Line T.

Gleich zwei Handvoll Teilintegrierte gibt es bei Carado, die Hälfte davon ist optional mit Hubbett realisierbar. Neu bei der Hymer-Tochter ist ein Chassis-Komfort-Paket, das 16-Zoll-Alufelgen, LED-Tagfahrlicht sowie Lenkrad und Schaltknauf in Leder umfasst.

Challenger bietet bei seinen Teilintegrierten nicht nur die Wahl zwischen den Ausstattungslinien Flash und Mageo, bei den Franzosen kann sich der Kunde bei den Basisfahrzeugen auch zwischen Ford und Fiat entscheiden. Neu ist der Mageo 287 GA, der Teilintegrierte ist unter sieben Meter lang und mit Einzelbetten und Garage ausgestattet. Knüller ist das neue Modell 280 mit elektrisch bis auf Sitzbankhöhe absenkbarem Bett. Heruntergelassen ist es, wie ein Queensbett, von drei Seiten zugänglich.

Ähnliches gibt es bei Chausson, mit dem rund sieben Meter langen Parallelmodell 620. Eine frei stehende Sitzbank, darüber ein absenkbares und längs eingebautes Hubbett mit einer Liegefläche von 201 x 142 Zentimeter, von drei Seiten aus erreichbar. Auf dem Chassis von Ford wechselt der Flash 620 ab 47 590 Euro seinen Besitzer.

In vier Varianten offeriert Dethleffs den Trend, der in den beiden kürzeren Versionen ab 44 000 Euro in den Preislisten steht. Damit erneuern die Allgäuer ihre günstige Trend-Reihe nach gerade einmal zwei Jahren. Mit an Bord ist eine bessere Ausstattung, die jetzt eine breitere Aufbautür und einen 140 Liter fassenden Kühlschrank bietet. Gewachsen sind die Trends auch in der Höhe, um rund 20 Zentimeter. Die kommen der Stehhöhe zugute und liefern Platz für ein Hubbett. Das ist gegen Aufpreis für alle Modelle lieferbar. Dei Preise für die im Interieur etwas farbenfrohere Baureihe starten bei 43 999 Euro.

In Kooperation mit Bürstner entstand der 4-Travel, ein Teilintegrierter mit längs angeordnetem Hubbett. Drei Versionen sollen zum Caravan-Salon verfügbar sein.

Mit Sondermodellen unter der Bezeichnung Mondial startet Eura Mobil ins neue Modelljahr und will damit den Kunden mehr Ausstattung zum günstigen Preis anbieten. Drei Teilintegrierte der Profila-One-Baureihe mit Hubbett schmückt der neue Name, ebenso zwei Teilintegrierte Profila T. Die Preise beginnen bei 58 990 Euro.

Bei der Eura-Mobil-Tochter Forster haben die Rheinhessen das Interieur aufgehübscht. Die Teilintegrierten sind nun alternativ mit oder ohne Hubbett erhältlich.

Nach der Straffung des Modellprogramms bleibt bei Hobby als einzige Teilintegrierte-Baureihe die der Optimas übrig. Die Premium- und Siesta-T-Modelle fallen weg, bei den Optimas bildet der 216 Zentimeter schmale V60 GF den Einstieg zu Preisen ab 46 400 Euro.

Mit 48 990 Euro markiert Hymer den Einstiegspreis für den neuen 545 Zentimeter langen Hymer Van. Der kleine Teilintegrierte aus Bad Waldsee basiert auf dem Fiat Ducato und bringt im Heck in zwei Einbauhöhen ein bis zu 140 Zentimeter breites Doppelbett mit. Darunter liegt ein mehr oder weniger hoher und über zwei Türen zugänglicher Heckstauraum.

Zwischen 599 und 703 Zentimeter lang sind die Van-TI-Modelle von Knaus. Drei Grundrisse der 220 Zentimeter breiten Mobile liefern die Jandelsbrunner, etwa das Einzelbetten-Modell 650 MEG ab 53 490 Euro.

Gleich ein Dutzend Teilintegrierte hat LMC im erweiterten Programm. Darunter der knapp über sechs Meter lange Breezer V 636 G mit einem in der Höhe verstellbaren Querbett. So lässt sich die Höhe der Garage des ab 50 390 Euro teuren Modells an unterschiedliche Transportaufgaben anpassen.

Weinsberg senkt die Preise je nach Modell zwischen 500 und 1500 Euro. Bei den Teilintegrierten der Baureihe Caraloft hat die

Weinsberg Caraloft.

Weinsberg Caraloft.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Weinsberg

Knaus-Tochter das Außendesign und das Interieur überarbeitet. Das Dach besteht jetzt aus gegen Hagel resistentem GfK, ein Ver- und Entsorgungsfach erleichtert den Campern künftig das Leben. Neu ist der Caraloft 600 MF mit Doppel-Längsbett und einem daneben untergebrachten schlanken Bad.

Der Caravan-Salon 2015 ist vom, 29. August bis6. September 2015 jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für Fachbesucher und Medienvertreter ist die Messe bereits morgen geöffnet. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 14 Euro; Schüler, Studenten und Caravan Salon Club-Mitglieder zahlen 10 Euro, das Ticket für Kinder (6 bis 12 Jahre) kostet sechs Euro. Alle Tickets, die online erworben werden, gelten für die eingetragene Person bis zu zwei Tage. (ampnet/gp)

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Praxistest Westfalia Amundsen 540 D: Praktisch und komfortabel

Den Südpol wird dieser Amundsen wohl nicht erreichen, aber dafür bietet das aktuelle Einsteiger-Wohnmobil von Westfalia viel Potenzial für Ferienspaß an anderen Orten. Die ausgiebige Testreise mit dem Camper auf Fiat-Fahrgestell machte jedenfalls Appetit auf mehr.
Unseren niederländischen Nachbarn wird nur allzu gerne nachgesagt, sie seien ein fahrendes Volk von Wohnwagenbesitzern. Dass der Urlaub mit dem eigenen Bett im Gepäck auch hierzulande immer beliebter wird, zeigen nicht nur die wachsenden Besucherzahlen bei den Caravan-Salons in Düsseldorf (dieses Jahr vom 29. August bis 6. September), sondern auch die steigenden Neuzulassungen von Wohnmobilen. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres setzte sich der seit Jahren anhaltende Aufwärtstrend um noch einmal zehn Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum fort.

Westfalia Amundsen 540 D.

Westfalia Amundsen 540 D.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Busse

Auch Westfalia setzt auf Fiat Ducato

Mit mehr als 16.500 Einheiten ist der Fiat Ducato unangefochtener Spitzenreiter bei den verwendeten Fahrgestellen. Auch die nahe Bielefeld beheimatete Firma Westfalia nutzt bei ihren Produkten diese Basis. Viele Hersteller vertrauen auf die Expertise der Freizeit-Spezialisten: Ford lässt dort sein Modell Nugget bauen und Mercedes-Benz den Marco Polo. Unter dem Modellnamen Amundsen bietet Westfalia drei verschieden lange Wohnmobile an, auf Testfahrt ging in diesem Falle die Variante 540 D. Die Ziffer steht für die Fahrzeuglänge in Zentimetern, die beiden anderen Versionen sind sechs und 6,40 Meter lang.

Gerade wenn man zu zweit seine Reise antritt, ist der Amundsen ein ideales Gefährt. Einerseits erlauben die relativ kompakten Transporter-Abmessungen einen großen Aktionsradius, auch enge Innenstädte sind kein Tabu. Andererseits muss man dank der vollständigen Ausstattung mit Küchenzeile, Sitzgruppe, Doppelbett und Nasszelle nur geringe Kompromisse in Sachen Komfort machen. Unter dem im hinteren Wagenteil quer untergebrachten Bett befindet sich ein großer Stauraum, der durch bewegliche Liegeflächen sogar noch erweitert werden kann. Einzelreisende können da zum Beispiel ihr Fahrrad oder eine umfangreiche Sportausrüstung parken.

Das Testfahrzeug war mit einem 2,3 Liter großen Vierzylinder-Diesel ausgestattet, der 109 kW / 148 PS leistet. Sein Drehmoment von 350 Newtonmetern macht ihn so kraftvoll, dass man auf der Autobahn mühelos mitschwimmt und sich auch auf die linke Spur wagen kann. Die Motorleistung wird auf die Vorderachse übertragen und mit einem Sechs-Gang-Getriebe portioniert. Während die Räder vorn einzeln aufgehängt sind, ist hinten eine Starrachse mit Blattfedern montiert. Gemessen an der Tatsache, dass man mit einem Mindestgewicht von gut 2,8 Tonnen und dem cw-Wert einer Schrankwand unterwegs ist, konsumiert der Motor seinen Kraftstoff erstaunlich bescheiden: Auf rund 1000 Kilometer Testfahrt begnügte er sich mit 8,5 Litern je 100 Kilometer. Eine Stopp-Start-Funktion kostet allerdings Aufpreis.

Der rechtwinklige Aufbau sowie die großen Außen- und Zusatzspiegel machen das Manövrieren einfach. Wer ganz sicher gehen – besser fahren – will, bestellt sich eine Rückfahrkamera, die aber nur genutzt werden kann, wenn auch ein Navigationssystem installiert ist. Für beides zusammen ist ein Aufpreis von etwa 1.300 Euro zu entrichten. Ebenfalls aufpreispflichtig ist die Geschwindigkeitsregelanlage, für die 279 Euro berechnet werden. Das sind rund 50 Euro weniger, als Fiat von seinen Ducato-Kunden für den Tempomat verlangt. Teurer als bei Fahrgestellhersteller ist der optionale 120-Liter-Tank, den man aber wegen des genügsamen Selbstzünders nicht wirklich braucht.

Westfalia Amundsen 540 D.

Westfalia Amundsen 540 D.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Busse

Innenraum des Westfalia Amundsen 540 D

Die komfortablen Reisesessel des Cockpits (beide mit klapp- und verstellbaren Armlehnen) sind um 180 Grad drehbar, so dass vier Personen an dahinter einhängbaren Klapptisch Platz finden. Nur als Teil des „Westfalia Plus Pakets“ erhältlich sind die sehr praktischen Faltrollos fürs Fahrerhaus. Sie manchen die umständliche Befestigung von Verdunklungsfolien überflüssig, bieten zuverlässigen Sonnen- und Sichtschutz und verschwinden während der Fahrt komplett in ihren fest montierten Rahmen. Wer die optionalen Dachfenster bestellt, sollte darauf gefasst sein, dass die dünnen Faltrollos durch Berührung oder Luftzug aus der Form geraten können. Sie sind aber leicht wieder in ihre Laufschienen zurückzudrücken. Zum Plus-Paket für 3.190 Euro gehören unter anderem noch eine Klimaanlage, LED-Leuchtstreifen in den Dachstaukästen, eine Fliegenschutztür und elektrische Außenspiegel. Der Hersteller spricht von einem Kostenvorteil von 2.265 Euro gegenüber Einzelbestellung.

Am Heck öffnet die…

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Alfa Romeo erweitert Zubehör für den 4C

Alfa Romeo erweitert das Zubehörprogramm für den 4C. Neu im Programm sind die Frontschürze mit seitlichen Lufteinlässen (1.200 Euro) eine aus Kohlefaser gefertigte Schaltkulissenabdeckung (350 Euro), ein Armaturenbretteinsatz sowie Lüftungsdüsen (690 Euro). Ebenfalls aus Kohlefaser sind ein neues optionales Dach für das Coupé (2.950 Euro) und eine Verkleidung für den Überrollbügel (2.450 Euro) des 4C Spider. Die beim Spider vorgestellten tabakbraunen Leder-Sportsitze (1.900 Euro), die mit Leder bezogene Armaturentafel (900 Euro), die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Carbon-Einsatz (500 Euro) sowie die Karosseriefarbe Giallo (600 Euro) sind nun auch für das Coupé zu haben.

Ausstattungspakete „Sport 2“ und „Sport 1“

Zwei Ausstattungspakete bündeln Komponenten, mit denen sich beide Fahrzeuge weiter individualisieren lassen. „Sport 2“ (2.400 Euro) bietet in Kombination mit der Karosseriefarbe Giallo und Sitzbezügen aus tabakbraunem Leder ein Sportfahrwerk, Sportreifen und eine Sportabgasanlage. Für alle Modellversionen in anderer Zusammenstellung von Außenfarbe und Sitzbezügen ist das Paket „Sport 1“ (2.700 Euro) verfügbar, das zusätzlich das mit Leder und Mikrofaser bezogene Sportlenkrad enthält.

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Vorschau Caravan-Salon 2015 (4): Luxus läuft

„Länge läuft“ heißt es. Nach diesem Erfahrungssatz aus dem Bootsbau streckten die Entwickler Rümpfe ihrer Yachten streckten. Aber auch bei Luxus-Reisemobilen laufen die langen – und damit meist auch ausgesprochen luxuriös ausgestatteten – Mobile gut, beim Absatz nämlich. Die (großen) Integrierten sind beliebt wie eh und je und werden auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf (29.8. – 6.9.2015) auch wieder diejenigen in ihren Bann ziehen, die nicht über das nötige Finanzpolster verfügen.
Sie sind die Königsklasse des Reisemobil-Baus, nicht nur in den Abmessungen, die teilweise denen eines ausgewachsenen Reisebusses ähneln. Die prestigeträchtigen Aushängeschilder der Branche bieten auch allen nur denkbaren Luxus, bis hin zu Garagen, in denen locker ein Kleinwagen – oder bei eintsprechendem Geldebeutel auch ein hochpreisiger Sportwagen – Platz finden. Die Preise in dieser Klasse starten bei etwa 70.000 bis 80.000 Euro. Nach oben ist die Preisskala offen. Auch Millionen-Euro-Beträge werden für die Dickschiffe verlangt – und bezahlt.

Bürstner

Bei Bürstner war dem Grand Panorama keine allzu lange Verweildauer an der Spitze der Modellpalette gegönnt. Nach seinem Ausscheiden steht jetzt wieder der Elegance an der Spitze der Hierarchie der Kehler. Mit seinem Vorgänger hat er jedoch – ebenso wie der Aviano – beinahe nur noch den Namen gemeinsam. Zwischen 699 und 861 Zentimeter lang sind die vier Modelle des Elegance, basierend auf dem Fiat Ducato mit Tiefrahmen von Al-Ko. In der längsten Version rollt der Elegance als Fünf-Tonner zum Kunden. Zwei Grundrisse bieten Einzelbetten im Heck, die beiden anderen offerieren Queensbetten. Die Preise starten bei 80.990 Euro.

Der Aviano, von Bürstner zwischen den Einsteiger-Integrierten Viseo und dem Elegance platziert, wird bei der Schwestermarke LMC im Münsterland gebaut und bekommt neue, helle Möbeln. Er tritt in der 3,5-Tonnen-Klasse an und ist ab 67.190 Euro zu haben.

Carthago C-Tourer Sport 144.

Carthago C-Tourer Sport 144.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Carthago

Carthago

Nach eigenen Angaben ist Carthago Marktführer bei den Integrierten in der Preisklasse ab 80.000 Euro. Aber auch die Einsteiger vernachlässigen die Aulendorfer nicht. Der C-Tourer Sport kommt auf der Basis des Fiat-Ducato- Flachrahmens mit etwas abgespeckter Ausstattung zum Kunden. Für 2016 kommt ein drittes Modell mit Queensbett im Heck dazu: Der C-Tourer Sport 144. Das Fahrzeug ist 699 Zentimeter lang und kostet 75.290 Euro.

Kaum verändert geht der Chic C-Line, der Bestseller von Carthago, ins neue Modelljahr. Im Innenraum überarbeitet haben die Aulendorfer auch die Chic E-Line (auf Basis des Fiat Ducato) und den auf dem neuen Iveco Daily basierenden S-Plus. Eingestellt hat Carthago den Liner De Luxe, das neue Top-Modell ist jetzt der Highliner.

Challenger

Bei Challenger gibt es die Integrierten der Sirius-Baureihe – zumindest bei drei von fünf Modellen – jetzt optional auch mit dem Al-Ko-Chassis des Fiat Ducato, das einen höheren, jetzt 24 Zentimeter messenden Doppelboden ermöglicht. Serienmäßig ist künftig eine Warmwasser-Heizung von Alde.

Chausson

Auf das Fahrwerk von Al-Ko setzt auch Chausson bei seinen Integrierten der Exaltis-Serie. Die Preise starten bei 65.590 Euro.

Concorde

Concorde gönnt seinen Integrierten bei den Grundrissen etwas Feinschliff. Der Credo 814 L verfügt künftig über eine Sitzgruppe mit optionalem Bar-Sitz. Der Credo stellt das Einstiegs-Modell von Concorde bei den Integrierten dar, für 130.790 Euro ist der Einstieg in die reisemobile Königsklasse möglich. Mit dem neuen Iveco Daily kommen auch zwei neue Grundrisse in der Credo-Baureihe…

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