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Caravan-Salon 2016: Waeco intergriert Doppel-Kamera in Bremsleuchte

22. August 2016

Dometic wird auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (27.8.–4.9.2016) als Messeneuheit eine in die dritte Bremsleuchte integrierte zweifache Rückfahrkamera präsentieren. Sie ist für Kastenwagenausbauten vom Typ Fiat Ducato sowie der baugleichen Modelle Peugeot Boxer und Citroen Jumper gedacht. Ohne zusätzliche Bohrungen und mit geringem Aufwand kann die Waeco Perfect View Cam 35 Twin in Verbindung mit der dritten Bremsleuchte am Heck montiert werden.
Die beiden Kameramodule zur Nah- und Fernsicht sind an der Seite platziert sind, das Gehäuse ist so besonders flach gehalten. Mittels Bildzentrierung, Fischaugenkompensation und Nachtsichtoptimierung ist einerseits die Nahsicht beim Rangieren gewährleistet. Zum anderen ersetzt die Fernsicht-Funktion der zweiten Kamera den Rückspiegel im Innneraum.

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Caravan-Salon 2016: Dethleffs streckt den Alpa

22. August 2016

Mit dem Grand Alpa A 7820-2 auf Basis des Fiat Ducato präsentiert Dethleffs auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (Publikumstage: 27.8.–4.9.2016) ein Sondermodell auf sechs Rädern – und gleichzeitig das mit knapp 8,60 Meter größte Reisemobil für allein reisende Paare in seinem Programm.

Dethleffs Grand Alpa A 7820-2

Dethleffs Grand Alpa A 7820-2
Copyright: Foto: Dethleffs

Seine besonderen Kennzeichen sind Einzelbetten im Alkoven und eine Rundsitzgruppe im Heck, die optional zu einem großen Doppelbett umgebaut werden kann.
Die Küche bietet einen dreiflammigen Kocher, Apotheker-Auszüge, Schubfächer mit Softclose-Einzug, Mülleimer, Zentralverriegelung, einen großen Kühlschrank mit separatem Frosterfach, höhenverstellbare Fachböden in den Oberschränken sowie Gewürzhalter, eine Dunstabzugshaube und viel Abstellfläche.

Die Rundsitzgruppe im Heck bietet Platz zum Essen, Ausruhen oder Fernsehen. Für den TV-Genuss bietet der Grand Alpa zwei Optionen an. Bei Variante eins lässt sich ein 22-Zoll-Fernseher hinter den beiden entgegen der Fahrtrichtung befindlichen Sitzen herausziehen. Diese Sitze können optional mit 3-Punkt Gurten geordert werden, so können bis zu vier Personen auf Reisen gehen. In der zweiten Variante ist im Oberschrank ein 32-Zoll-TV mit Soundpaket integriert. Der Fernseher lässt sich vor das darunter befindliche, große Panoramafenster bis auf Augenhöhe herunterziehen.

Dethleffs Grand Alpa A 7820-2

Dethleffs Grand Alpa A 7820-2
Copyright: Foto: Dethleffs

Für Reisemobile ungewöhnlich ist die an die Sitzgruppe anschließende „Wohnwand“ mit großer Vitrine. Darunter finden sich zusätzliche Stauräume sowie ein Schuhschränkchen. Bei den Polsterbezügen steht auch Echtleder zur Wahl.

Im Alkoven besitzt der 3,23 Meter hohe Grand Alpa zwei 80 Zentimeter breite Längs-Einzelbetten, die sich zu einer großen Liegefläche verbinden lassen. Die Innenhöhe liegt bei 70 cm, der Auf- und Abgang führt über eine Treppe. Sie ist in die Tür integriert, die das Fahrerhaus vom Wohnereich trennt. Das Badezimmer des Sondermodells ist vom Globetrotter XLI abgeschaut. Toilette und Dusche sind separat angeordnet, können aber mittels Türen zu einem großen Raumbad und Ankleideraum gestaltet werden. Die Dusche hat Plexiglastüren und eine Wellness-Brause.

Serienmäßig ist das Sondermodell mit dem neuen Euro-6-Diesel mit 130 PS motorisiert. Das zulässige Gesamtgewicht des Alkoven-Mobils liegt bei fünf Tonnen und kann auf 5,4 Tonnen aufgelastet werden. Der Dethleffs Grand Alpa, bei dem das Fahrerhaus wie beim Bruder Alpa nur zur Fahrt genutzt wird, ist ab sofort zum Basispreis von 85.999 Euro erhältlich.

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Historie und Histörchen: Pinifarina scheitere bei BMW mit seiner Ponton-Form

22. August 2016

BMW tat sich nicht leicht, mit der Entscheidung, wie der erste Nachkriegs-BMW aussehen sollte. Wie es zum viel zu schweren BMW 501 kam, erzählt Hans-Peter Thyssen von Bornemisza, ein Journalist und Fachbuchautor, den älteren Kollegen noch unter dem Namen Hanns-Peter Rosellen kennen. Der 1941 geborene Dresdner war Redakteur bei folgenden Blättern: „Deutsche Auto-Zeitung“, der heutigen „Auto-Zeitung“, „Die Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Bunte“, zuletzt als geschäftsführender Redakteur. Viele Konstrukteure deutscher Nachkriegs-Mobile wurden von ihm persönlich befragt. Diese Recherchen führten nicht nur zu Fachbüchern, sondern auch zu Anekdoten aus den Jahren, als das Auto in Deutschland wieder laufen lernte.

Wie der erste Nachkriegs-BMW entstand

Im April 1950 fand in München bei den Bayerischen Motoren-Werken eine wichtige Sitzung statt: Neben dem technischen Geschäftsführer Kurt Donath war mit Hans Grewenig ein kaufmännischer Gesellschafter hinzugekommen. Außerdem saß Dr. Hans Karl von Mangoldt-Reiboldt als neuer Aufsichtsratschef in der Runde. Jetzt sollte festgelegt werden, wie der erste Nachkriegswagen von BMW aussehen sollte.

Der aus England zurückgekehrte Fritz Fiedler hatte mit seinem Team seit Herbst 1949 einen Zweisitzer mit rundlichen Linien, freistehenden Kotflügeln und dem typischen BMW-Kühlergrill konstruieren: den „331“, ein zweitüriges, zweisitziges Fahrzeug mit geteilter Frontscheibe und nach vorn öffnenden Türen sowie einer geteilten Heckscheibe – im Stil den Vorkriegs-BMW-Wagen ähnlich.

Der Wagen besaß Winker und die Andeutung von Trittbrettern. Im Bug saß der luft/gebläsegekühlten 490 ccm-Zwei-Zylinder-Viertakt-Boxermotor aus dem in Serie gebauten BMW-Motorrad R-51. Die Rückleuchten entnahm man ebenfalls dem Motorrad-Regal. Der Kofferraum im Heck war durch eine Klappe von außen zugänglich. Die 13 DIN-PS Leistung wurden über ein Vier-Gang-Getriebe und eine Kardanwelle an die Hinterräder geleitet. Die Ganzstahl-Karosserie saß auf einem Rohrrahmen. Form und Größe waren eindeutig an das Konzept des italienischen Fiat 500 B „Topolino“ angelehnt. Im März 1950 stand der Prototyp auf den Rädern.

Die Adler-Werke hatten vorgeschlagen, das von den Militärs freigeräumte BMW-Werk München-Allach für den gemeinsamen Serienbau des 331 zu nutzen. Zu einem Serienbau kam es aber nicht, da der Aufsichtsrat im April 1950 aus finanziellen Gründen gegen den Bau des 331 stimmte. Den Bayerischen Motoren-Werken selbst fehlte es an Geld, eine Produktion für entsprechend große Stückzahlen einzurichten. Das Coupé blieb ein Einzelstück.

Letztlich diktierte der Zwang zur Sparsamkeit. Kurz nach Kriegsende waren nämlich für die vielen, noch lebenslustigen Vorkriegs-BMW 326 Austauschmotoren in der Werkstatt von Milbertshofen gegossen worden. Schon 1947 entstanden 1000 Zylinderblöcke für neue Sechs-Zylinder-Motoren mit 2,0 Liter Hubraum gegossen wurden. Ein Teil dieser Austausch-Aggregate lagen noch in den Hallen und sollten Grundlage für einen neuen BMW-Wagen werden. Die ersten 350 bis 400 Autos sollten den alten 326-Motor tragen. Heiße Diskussionen gab es auch um die Linie: Kurt Donath hätte allzu gern den schon vor dem Krieg entwickelten 326-Nachfolgetyp Typ 332 in Serie genommen. Der technische Direktor Fritz Fiedler und der Ober-Ingenieur Peter Szimanowski waren strikt dagegen.

Weil sich der BMW-Vorstand uneinig war, wie ein neuer BMW-Wagen aussehen müsse, beauftragte der neue kaufmännische Direktor von BMW, Hanns Grewenig, italienische Karosseriedesigner, Formvorschläge zu einer großen viertürigen Limousine zu liefern. Während bei der Stuttgarter Karosseriefirma Reutter & Cie der hauseigene Entwurf verwirklicht wurde, forderte Grewenig die italienischen Designer Pininfarina und Giovanni Michelotti auf, Entwürfe zu der Zwei-Liter-Limousine zu liefern. Michelottis 1:3-Modell gefiel in München gar nicht, der Entwurf von Pininfarina dagegen sehr. Grewenig bestellte daraufhin im Februar 1950 ein fahrbereites Modell von dieser Kreation. Im April 1950 lieferte Pininfarna einen Wagen in München ab, einen Ponton-förmigen Wagen mit selbsttragendem Aufbau, der außen sehr kompakt war und innen viel Platz bot.

Im April 1950 wurde der Wagen dem Aufsichtsrat vorgestellt. Nach langer Sitzung entschied man sich gegen den Pininfarina-Wagen. Vor allem mit Blick auf die immer noch begehrten Vorkriegswagen von BMW glaubte der Aufsichtsrat, dass die Käuferschaft einen ähnlichen Wagen wie den 326 erwarte, der an die BMW Vorkriegs-Tradition anknüpfe. Pininfarina verwertete damals seine Arbeit anderweitig. Nach dieser Entscheidung verkaufte er seine Kreation – leicht verändert – wenige Monate später an die italienische Alfa Romeo, die den Wagen 1951 als Typ 1900 in Serie nahm.

Alfa Romeo 1900 Super Sprint

Alfa Romeo 1900 Super Sprint
Copyright: amp.net/Alfa Romeo

Fiedler misstraute der selbsttragenden Karosserie, die Opel ab 1936 verwendete. Fiedler selbst beherrschte die neue Technik nicht. Er setzte auf ein solides Fahrwerk. Und der Ober-Ingenieur hielt die aufkommende Pontonform nur für eine modische Erscheinung; er glaubte, der neue BMW müsse eben Linien tragen, die an den alten 326 erinnerten. Nach Zeichnungen von Wilhelm Hofmeister fertigte die Stuttgarter Karosseriefirma Reutter & Co. im Dezember 1949 ein erstes Exemplar einer Limousine mit Aluminium-Karosserie und gegenläufig zu öffnenden Türen. Doch dann brach im Frühjahr 1950 der Korea-Krieg aus, alle Rohstoffe, besonders Aluminium, wurde knapp.

Als am 13.April 1951 der Wagen als BMW 501 im Münchener Hotel „Bayerischer Hof“ Premiere feierte, war sein Kleid aus Stahlblech und mit 1725 kg viel zu schwer für den Zwei-Liter-65 PS-Sechs-Zylinder-Motor.

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2. Familientreffen am Vilstalstausee

9. Juli 2017 14:00bis11. Juli 2017 11:00


Die Saison ist noch im vollem Gange, da haut die Italo Szene Nieder-Oberbayern IG schon ihren Termin für das 2. Event an den Seehüttn am Vilstalstausee raus. Genau so wollen wir das sehen und genau so soll es auch sein. Ausreden ala „Termin ist doch etwas kurzfristig!“ sind somit überflüssig und Urlaubsplanung kann rechtzeitig beim Chef eingereicht werden.

nb-ob

Der Veranstaltungsort ist absolut der Hammer mit einem geilen See. Die Verpflegung ist bis Nachts vor Ort garantiert. Die junge Crew hat bereits ein mega Event 2016 auf die Beine gestellt und geht mit der Power auch schon an die Planungen für 2017. Zelten ist auf dem Platz erlaubt und auch sogar mehr als erwünscht. Wer will nicht an solch einem geilen Ort das Wochenende mit der Italofamilie verbringen?

Vilstalsee

Vermutlich wird es auch 2017 eine Fahrzeugbewertung geben. Da die Planungen gerade erst begonnen haben, werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten, sobald es Neuigkeiten zum Programm gibt.

Hier noch der Link zum Facebook-Event.

Damit die Zeit nicht ganz so lange ist, schaut euch schon mal die Impressionen vom letzten Event an: Traumhafte Location für den Italo Saisonstart 2016

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