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Erwischt: Ford Fiesta für 2017

8. Juni 2016

Ford hat große Pläne mit dem Fiesta und ob die jedem gefallen, wird sich zeigen. Der neue Ford Fiesta soll edler und gehobener daher kommen, wie einst der Lancia Ypsilon.

In der ersten Jahreshälfte 2017 möchte Ford einen Fiesta anbieten, der in Sachen Qualität, Anmutung und Verarbeitung auch das Klientel anspricht, welches gerne ein paar Euro mehr ausgeben möchte. Gleichzeitig schafft Ford, zumindest preislich, Platz für eine günstigere Version, die mit dem Ford Ka+ in den Startlöschern steht.

Der Ford Fiesta basiert weiterhin auf der 2008er Ford Global-B Plattform und lässt für die Ingenieure wenig Spielraum bei den Außenmaßen. Damit spart Ford enorme Summen in der Entwicklungsarbeit und kann einen Teil davon in die Verbesserung zweier Bereiche stecken, in denen der Fiesta der Konkurrenz unterlegen ist: Qualität und Assistenzsysteme.

Das soll der Ford Fiesta durch Soft-Touch-Materialien erreichen, welche die aktuell gummierten Oberflächen des Armaturenträgers ersetzen werden. Das Infotainment im Ford Fiesta erfährt eine Generalüberholung und damit ist auch das Ende des winzigen Displays besiegelt. Der größere Touchscreen kommt mit der neuesten unternehmenseigenen SYNC-3-Software für Musik, Handy-Integration und Navigation.

Kurztest Ford Fiesta Sport: 140PS aus 3 Zylinder

In der Preisliste der Sicherheitsfeatures erwarten wir den Spurhalteassistenten, den Toter-Winkel-Assistenten und die Verkehrszeichenerkennung.

Bei den Motoren zieht die nächste Generation der EcoBooster ein und vermutlich wird der etwas angestaubte 81 PS-Vierzylinder aus dem Programm genommen und nur noch turbogeladene Dreizylinder-Motoren, in unterschiedlichen Ausbaustufen, zur Wahl stehen. Das wäre auch die Trennlinie zum kommenden Ford Ka+, da dieser wohl auf die Turbobenziner verzichten muss.

Bei der Preisfindung des neuen Ford Fiesta wird es interessant. So ist ein Einstiegspreis von rund 16.000€ im Gespräch. Damit würde der Ka+ in das Segment zwischen Dacia Sandero und Opel Corsa rutschen und der Fiesta wird zum direkten Konkurrenten des VW Polo. Alle Fotos des neuen Ford Fiesta finden Sie in der Bildershow.

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Concorso d’Eleganza: Wenn Vergangenheit und Zukunft verschmelzen

24. Mai 2016

Der „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“ gilt als eines der weltweit exklusivsten und geschichtsträchtigsten Events für historische Automobile und Motorräder. Die Historie reicht zurück bis ins Jahr 1929, als in Cernobbio am Comer See unter dem Namen „Coppa d’Oro Villa d’Este“ erstmals eine Ausstellung von neuen Automobilen zu sehen war. Nach einer wechselvollen Geschichte über Jahrzehnte hinweg übernahm BMW 1999 zunächst die Schirmherrschaft, um sechs Jahre später zusammen mit dem Grand Hotel Villa d’Este Veranstalter der hochkarätigen Show für Old- und Youngtimer sowie Konzeptfahrzeuge zu werden.

Auto-Parade am Comer See: Der Concorso d'Eleganza 2016 ist eine Wohltat für die Augen der Automobil-Liebhaber.

Auto-Parade am Comer See: Der Concorso d’Eleganza 2016 ist eine Wohltat für die Augen der Automobil-Liebhaber.
Copyright: BMW

Jedes Jahr pilgern Fans und Teilnehmer aus aller Welt hierher – teilweise in historischen Kostümen, 2016 unter dem Motto „Back to the future – the journey continues“.

Das diesjährige Motto könnte nicht passender sein, denn als aufsehenerregende Ausblicke in die Zukunft präsentiert BMW die beiden Studien „2002 Hommage“ und „R5 Hommage“. Beide zitieren Charakteristika und Design-Merkmale ihrer historischen Vorbilder und setzen sie als Visionen für die Zukunft um. Laut Ulrich Knieps, Präsident des Concorso d’Eleganza Villa d’Este, habe der „02er“ ab 1966 als „ultimative Fahrmaschine“ den Kernwert der Marke definiert und dem später folgenden Firmen-Slogan „Aus Freude am Fahren“ den Weg geebnet. Und die R5 von 1936 sei nicht nur bis heute eine Stil-Ikone, sondern habe damals die Motorradwelt förmlich aus den Angeln gehoben – unter anderem mit der ersten Teleskop-Vorderradgabel überhaupt.

Drei Tage lang strömen Tausende von Old- und Youngtimerfans an die Ufer des Comer Sees, um rund um die herrschaftliche Villa d’Este und bei der etwa zehn Gehminuten entfernten Villa Erba automobile Schätze und kostbarste Motorrad-Raritäten genießen zu können – darunter herausragende Einzelstücke wie die Grindlay-Peerless 100 von 1929 eines thailändischen Besitzers, oder italienische Rennmotorräder der 60er Jahre. Die Motorsport-Ikonen von Marken wie Benelli, Bianchi, Ducati, MV Agusta, Paton oder Linto waren so noch nie gemeinsam zu sehen. Dabei verströmt die hochkarätige und markenübergreifende Veranstaltung ein einzigartiges Flair, das Auto- und Motorrad-Enthusiast und Fernsehkoch Horst Lichter blumig beschreibt: „Alles ist so unglaublich entspannt hier beim Concorso d’Eleganza. Die Leute sind alle so relaxed. Die Fahrzeuge sind ein Träumchen. Das ganze Ambiente ist ja alles wie gemalt. Man hat so ein bisschen das Gefühl, man macht eine Zeitreise zurück in die 50er oder 60er Jahre, als Fahrzeuge herumfahren durften ohne Neid, Missgunst, ohne blöd angeguckt zu werden. Hier ist’s so ein bisschen wieder wie früher – das ist richtig schön!“

Autoschätze vor malerischer Kulisse: der "Concorso d'Eleganza am Comer See.

Autoschätze vor malerischer Kulisse: der „Concorso d’Eleganza am Comer See.
Copyright: BMW

In die Zukunft zu blicken, das gehört zur Tradition des Concorso d’Eleganza, der von 1929 an zunächst stets Plattform für brandneue Fahrzeuge war. Auch 2016 nutzt BMW das einzigartige Ambiente am Comer See, um Zukunftsstudien zu enthüllen. Und in beiden Fällen scheint der Serienbau eines daran angelehnten Fahrzeugs als nicht unwahrscheinlich. Besonders im Falle des puristischen Nostalgie-Bikes „R5 Hommage“ wäre die Serienfertigung eines ähnlichen Modells eine schlüssige Ergänzung von BMWs neuer Modelllinie „Heritage“ mit dem erfolgreichen Retro-Roadster R nineT.

Die nötige Würze erhält das Auto- und Motorradspektakel am Comer See durch zahlreiche Publikums- und Jury-Preise. Concorso-Präsident Ulrich Knieps über seinen Gesamtfavoriten beim Concorso 2016: „Der Lancia Astura Serie II hat mir persönlich extrem gut gefallen. Lancia hatte ja vor allem in den 50er und 60er Jahren wundervolle Autos am Start mit einem Design, das bis heute einfach begeistert.“ Damit hat der von Karossier Castagna dramatisch gestylte Lancia Astura II auch das Publikum vor der Villa d’Est überzeugt. Die schicke italienische Berlinetta aus dem Besitz des Niederländers Antonius Meijer konnte die „Coppa d’Oro Villa d’Este 2016“ für sich entscheiden.

Dieser Preis ist ebenso markenübergreifend wie alle anderen, und so macht unter den besonders spannenden „Concept Cars & Prototypes“ der von Touring Superleggera gestylte, offene Zweisitzer Alfa Romeo Disco Volante das Rennen. Event-Präsident Ulrich Knieps zur Weiterentwicklung der Veranstatlung in den kommenden Jahren: „Der Concorso ist und bleibt klein, exklusiv und atmosphärisch. Vor der herrlichen Kulisse des Comer Sees ist er eine Veranstaltung für Enthusiasten, die in Scharen hierher strömen.“

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Mille Miglia: Rudolf Carraciola siegt als erster Deutscher

18. Mai 2016

Bei den insgesamt 24 Wettbewerben der Mille Miglia zwischen 1927 und 1957 mussten die Italiener nur dreimal ausländischer Konkurrenz den Vortritt lassen. Zwei Mal hatte Mercedes-Benz und einmal BMW die Nase vorn. Den ersten Sieg eines Nicht-Italieners feierte Rudolf Caracciola aus Remagen am Rhein 1921.

Er benötigte für die 1000 Meilen von Brescia nach Rom und zurück mit seinem Mercedes-Benz SSKL genau 16 Stunden, zehn Minuten und zehn Sekunden. Doch aus dem Rennen von einst ist längst eine touristische Zuverlässigkeitsfahrt geworden. Sie beginnt dieses Jahr am Donnerstag, 19. Mai 2016.

Der spätere Sieger Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz SSK beim Start zur Mille Miglia 1931 und Verabschiedung von seiner Frau. Der spätere Sieger Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz SSK beim Start zur Mille Miglia 1931 und Verabschiedung von seiner Frau

Der spätere Sieger Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz SSK beim Start zur Mille Miglia 1931 und Verabschiedung von seiner Frau.
Der spätere Sieger Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz SSK beim Start zur Mille Miglia 1931 und Verabschiedung von seiner Frau
Copyright: Mercedes-Benz

Sonnabend, der 26. März 1927. Im historischen Kern der norditalienischen Stadt Brescia in der Lombardei haben sich 77 Rennwagen samt Fahrern und Beifahrern versammelt und warten auf den Startschuss zu einem Wettbewerb, der alsbald zum Klassiker unter den Langstrecken-Straßenrennen werden soll. Vor ihnen liegt ein Weg über zumeist unbefestigte Strecken von 1000 Meilen – etwa 1600 Kilometer. Zwei Jahre lang haben vier junge Autofreaks an der Veranstaltung gebastelt, die in Brescia losgehen und auch dort wieder enden soll. Sie wollen damit ihre Heimatstadt zum Zentrum des italienischen Motorsports machen.

Zunächst findet das Rennen im Großraum Bresscia statt, erst 13 Jahre später wird Rom zum Wendepunkt erklärt. Sieger des ersten Rennens in drei Etappen ist nach insgesamt 21 Stunden, vier Minuten und 28,2 Sekunden der Mailander Rennprofi Ferdinando Minoia auf einem OM 665 Superba von Officine Meccaniche, einem für robuste Sportwagen bekannten Unternehmen aus Brescia, das 1968 von Fiat übernommen wird. Das Durchschnittstempo des Gewinners beträgt 77 km/h.

Von Beginn an nehmen bei den 24 Rennen, die bis 1957 stattfinden, zumeist Italiener auf Alfa Romeo, Ferrari oder Lancia den Siegerpokal mit nach Hause. Nur dreimal können Ausländer in die Italo-Phalanx einbrechen: 1931, 1940 und 1955 – zweimal auf Mercedes-Benz, einmal auf BMW.
Als erster Fahrer, der nördlich der Alpen geboren wurde, siegt der damals 30jährige Rudolf Caracciola aus Remagen am Rhein am 12./13. April 1931 bei dem berühmten Langstreckenrennen. Er und sein Beifahrer Wilhelm Sebastian legen die 1635 Kilometer in einem Mercedes-Benz Typ SSKL mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 101,1 km/h zurück.

Rudolf Carraciola

„Karratsch“ wie er gerufen wurde, gilt als erfolgreichster…

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Fahrbericht Ssangyong Rodius e-XDI 220 4WD AT: Platzhirsch mit kleinem Pferdefuß

29. Januar 2016

Das Eckige muss ans Runde – mit seiner eigenwilligen Heckgestaltung gilt der Ssangyong Rodius als eine der größten Designsünden der vergangenen Jahrzehnte. Das Modell ist Vergangenheit. Eine Schönheit ist auch der Nachfolger nicht, dazu ist das Fahrzeugkonzept nun einmal zu sehr auf Zweckmäßigkeit ausgelegt, aber der Rodius kann sich nun mit seiner optisch um die Ecken herumgeführten Heckscheibe durchaus sehen lassen. Mittlerweile darf sich der große Van aus Korea auch damit rühmen, nach dem Verschwinden des Lancia Voyager der letzte Vertreter seiner Art auf dem deutschen Markt zu sein. Wir nahmen Platz.

Ssangyong Rodius 4WD.

Ssangyong Rodius 4WD.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Platz, Platz, Platz…

Der Siebensitzer aus Korea ist zwar neun Zentimeter kürzer als der Voyager, aber immer noch fast 30 Zentimeter länger als VW Sharan, Ford Galaxy und Co. In seinem Heimatland ist der Rodius sogar mit vier Sitzreihen und bis zu elf Sitzplätzen zu bekommen – und wir reden hier nicht von einer speziellen Langversion. An Platz herrscht also kein Mangel. Auch der Kofferraum verdient bei voller Bestuhlung noch seinen Namen. Die große Klappe begeistert durch ihr geringes Gewicht.

In Reihe zwei dürfen sich Mitfahrende über Einzelsitze mit Armlehne freuen (wenn auch nur einseitig jeweils zur Mitte). Da sie ebenso wie die Rücksitzbank verschiebbar sind, entfällt allerdings das Hochklappen für den bequemeren Einstieg nach ganz hinten. Entweder man schiebt sie ganz nach vorne oder klettert zwischen beiden hindurch in die dritte Reihe. Die Sitzflächen im Fond sind zwar ausreichend, konzeptbedingt sind die Knie aber etwas angewinkelt und die Beinauflage wird nicht voll genutzt. Dafür gibt es auch in Reihe drei nicht nur genügend Kniefreiheit, sondern tatsächlich Platz für drei Personen. Die Lehnen der Plätze drei und vier lassen sich zum Sitz umklappen, auch die Lehnen der Plätze fünf bis sieben sind neigungsverstellbar. Zudem kann die hintere Sitzbank aus dem Wagen gezogen werden, wofür dankenswerterweise auch gleich zwei zusätzliche Griffe an passender Stelle angebracht sind.

Ssangyong Rodius 4WD.

Ssangyong Rodius 4WD.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Wer will, der kann relativ leicht den Platz hinter den Vordersitzen auch in eine ausreichend lange Liegefläche verwandeln. An Flexibilität herrscht also kein Mangel. Und auch beim Rest hat sich Ssangyong Mühe gegeben. Es gibt eine eigene Belüftung für die hinteren Sitze und ausreichend Ablagen. Zudem erfreut der Rodius mit einer für einen Diesel relativ rasch auf Temperatur kommenden und leistungsstarken Heizung sowie in der Topausstattung mit einem beheizbaren Lenkrad.

Motor

Keinen Grund zur Klage bieten auch Motor und Getriebe. Der 131 kW / 178 PS starke 2,2-Liter-Diesel ist ein adäquater Antrieb für den Platzmeister unter den Vans. Mit bis 400 Newtonmetern Drehmoment schiebt der immerhin 2,2 Tonnen schwere Rodius ausreichend flott vorwärts. Verbräuche von über zehn Litern je 100 Kilometer sollten allerdings einkalkuliert werden. Die Sieben-Stufen-Automatik schaltet…

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