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Im Oldtimer auf Dolomiten-Tour

In erster Linie ist der italienische Ferienort Cortina d’Ampezzo den Skifahrern ein Begriff. Doch auch Automobilfreunde kommen in der malerischen Landschaft in den Dolomiten auf ihre Kosten. Im Sommer ist es wieder soweit: Wunderschöne Oldtimer und edle Sportwagen machen die malerische Gegend unsicher.

Mit ihren engen Haarnadelkurven bietet die Region um Cortina alles, was das Herz sportlicher Autofahrer höher schlagen lässt. Daher ist das Ski-Paradies ein gefragter Start-, Ziel- oder Etappenort für Oldtimer-Veranstaltungen wie jetzt beispielsweise die „Rally Dolomiti Historic – Dolomiti Revival“. Die Route führt über 800 Kilometer durch die Lombardei, Trentino-Südtirol und das Veneto. Es geht aber nicht um Sieg und Niederlage. Vielmehr kommt es darauf an, das Fahrvergnügen mit landschaftlicher Vielfalt und eindrucksvollem Panorama zu verbinden, sagen die Veranstalter.

Die „Rally Dolomiti Historic – Dolomiti Revival“ findet 2016 zum ersten Mal in Cortina d’Ampezzo statt. Los geht es am 11. Juni mit der anspruchsvollen Strecke über den Giau-Pass. Über die kurvigen Dolomitenstraßen geht es weiter Richtung Selva di Cadore, Caprile und den Falzarego-Pass. Das erste Etappenziel ist an der Talstation der Seilbahn „Freccia nel Cielo“. Von dort aus geht es am 12. Juni weiter zum Cibiana-Pass, in das Valzoldana-Tal, anschließend nach Zoppè di Cadore.

Der Dolomiten-Express rollt ins Ziel. Bei den vielen Motorsport-Veranstaltungen gibt es keine Verlierer.

Der Dolomiten-Express rollt ins Ziel. Bei den vielen Motorsport-Veranstaltungen gibt es keine Verlierer.
Copyright: Cortina Marketing

Das Ziel und der Ort der Preisverleihung befindet sich dann wieder in Cortina, auf der Flaniermeile Corso Italia.Doch damit ist die Auto-Saison noch lange nicht vorbei: Am 23. Juni 2016 kommen bei der „Ferrari Cavalcade“ erstmals auch Ferraristi mit ihren Luxusautos nach Cortina. Dagegen ist die „Coppa d’Oro delle Dolomiti“ seit Jahren fester Bestandteil des Sommerprogramms in Cortina. 1972 wurde der Traditionswettkampf erstmals als Oldtimer-Gleichmäßigkeitsrennen ausgetragen und lockt seitdem Begeisterte von nah und fern in den italienischen Ferienort.

Die Route führt die Teilnehmer vom 22. bis 24. Juli 2016 über 13 Dolomitenpässe und einer Gesamtstrecke von mehr als 500 Kilometer. Und vom 26. bis 28. August steht die zweite Auflage des „Cortina Fabulous Race“ auf dem Programm. Eines haben alle Veranstaltungen gemeinsam: Bei allen Wettfahrten geht es nicht darum, als Erster ins Ziel zu kommen, sondern die herrliche Landschaft der Dolomiten und all ihre verborgenen Schätze mit anderen Augen wahrzunehmen und zu entdecken.

Cortina d’Ampezzo gehört zur Gruppe „Best of the Alps“, einem Zusammenschluss von zwölf internationalen Spitzenferienorten. Cortina liegt in der italienischen Provinz Belluno in Venetien. Internationale Berühmtheit erlangte der Ort durch die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 1956 und in den 30-er Jahren durch die Luis-Trenker-Bergfilme. Auch als James-Bond-Kulisse („For your Eyes only“) mussten die Dolomiten herhalten. Und auch Hollywood-Superstar Sylvester Stallone war 1993 im Film „Cliffanger“ in Cortina unterwegs.

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Prototyp: Lamborghini Huracan Superleggera

Während Lamborghini mit seinem SUV Ursus und dem Plug-In-Hybriden Asterion auf neuen Pfaden wandelt, vergessen die Italiener natürlich nicht, ihrem Lamborghini Huracan ein Sondermodell zu verpassen.

Rückblick

Der Lamborghini Huracán wird seit 2014 als Nachfolger des Gallardo produziert. Traditionell kommt der Name Huracán von einem Kampfstier. Dieser Huracán kämpfte 1879 in Alicante und blieb angeblich Invictus – unbesiegt.

Der Lamborghini Huracán wird von einem 5.2 Liter-V10-Motor angetrieben und leistet 610 PS (449 kW). Mit seinem einzigartigen Design, der leichten Karosserie und einem Leistungsgewicht von 2,33kg je PS, entwickelte er sich zu einem Erfolgsmodell der Italiener. (Superleggera = superleicht)

Unsere Fotos zeigen einen Prototyp von dem wir glauben, dass es sich um den kommenden Superleggera handeln könnte. Superleggera steht auch im Hause Lamborghini für eine gewichtsreduzierte, leistungsgesteigerte Variante des jeweiligen Modells.

Lamborghini Huracan Superleggera

Lamborghini Huracan Superleggera
Copyright: Automedia

Der Kasten am Heck verdeckt vermutlich die Abgasanlage, die sich am Lamborghini Huracan GT3 orientiert. Die vierflutige Anlage an diesem Prototyp ist nur Schmuck.

Obwohl der Name Superleggera noch nicht bestätigt wurde, spricht alles für den Supersportler. Ferrari hat Ende 2015 den 488 GTB auf den Markt gebracht und McLaren zeigt mit dem 675LT, was aus einem 650S herauszuholen ist. So rechnen wir noch für dieses Jahr mit der Präsentation des Lamborghini Huracan Superleggera. Vielleicht im Herbst, auf der Pariser Motorshow?

Fakt ist auch, dass der neue Superleggera mit viel Spoilerwerk, einer ordentlichen Schippe an Mehrleistung und einem reduzierten Leergewicht auffährt. Alle Fotos finden sie in der Bildershow.

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Ford GT feiert historisches Comeback in Le Mans

Darauf haben Ford-Fans lange gewartet: Beim weltweit bekanntesten Langstreckenrennen, den 24 Stunden von Le Mans, starten Mitte Juni endlich wieder Ford-Rennwagen mit dem verheißungsvollen Namen „GT“.

1966 düpierten hier gleich drei GT40 die Konkurrenz und belegten die Plätze eins bis drei in Le Mans.

1966 düpierten hier gleich drei GT40 die Konkurrenz und belegten die Plätze eins bis drei in Le Mans.
Copyright: Ford

1966 düpierten hier gleich drei GT40 die Konkurrenz, fünfzig Jahre später sitzen auch zwei Deutsche Piloten hinterm Steuer des neuen Über-Ford. Ihr Europa-Debüt geben die Rennversionen des neuen Ford-Supersportwagens schon am 17. April 2016 beim Sechs-Stunden-Rennen im britischen Silverstone.

Ford und le Mans – das hat eine lange Geschichte. Henry Ford wollte Anfang der Sechzigerjahre Ferrari kaufen, konnte sich mit dem eigenwilligen Enzo Ferrari aber nicht einigen. Der stolze Commendatore habe das Regime über den Rennstall führen wollen, der nach seinem Willen Ferrari-Ford hätte heißen sollen, heißt es. Henry Ford brach daraufhin die Verhandlungen genervt ab und gab seinen Ingenieuren die Order, einen Rennwagen zu konstruieren, der es dem eingebildeten Italiener zeigen könne.

Ein Männer-Ding zwischen zwei Kerlen, die nicht unter einem zu kleinen Ego litten. Heraus kam der GT40, ein gerade mal 40 Zoll – rund 102 Zentimeter – hoher Mittelmotorsportwagen, der seit langem Kultstatus hat. Und das Auto, das im Renntrimm von bis zu sieben Liter großen V8-Bulldoggen angetrieben wurde, lieferte: 1966 fuhren gleich drei GT40 beim Prestige-Rennen, den 24 Stunden von Le Mans, aufs Siegertreppchen, und in den Folgejahren 1967, 1968 und 1969 war ebenfalls kein Kraut gewachsen gegen die breiten Rennautos aus Übersee.

Henry Ford ließ den GT40 als Antwort auf die arrogante Haltung des Ferrari-Rennstalls entwickeln.

Henry Ford ließ den GT40 als Antwort auf die arrogante Haltung des Ferrari-Rennstalls entwickeln.
Copyright: Ford

Eine Legende war geboren. In der Saison 2016 ist Ford nun endlich wieder mit einem GT vertreten bei Langstreckenrennen – nicht nur in Europa, sondern auch in den USA. Hier trat der Renn-GT, der vom neu gegründeten Team des Ex-Rennfahrers Chip Ganassi in der IWSC-Serie gemeldet wird, im Januar bereits mit zwei Wagen beim Sechs-Stunden-Rennen von Daytona an, wo er allerdings wegen Getriebeproblemen mit großem Abstand hinterher fuhr. In Europa steigt Ford mit zwei weiteren GT in die Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Word Endurance Championship) ein und debütiert im britischen Silverstone.

Der deutsche Rennfahrer Stefan Mücke startet mit dem Franzosen Olivier Pla in der GTE Pro-Klasse mit der Startnummer 66, das zweite Auto mit der Startnummer 67 pilotieren der Engländer Marino Franchitti und der Franzose Andy Priaulx. Wer in den Startnummern eine Anspielung auf die historischen Le Mans-Siege sieht, liegt natürlich richtig. Und beim Langstrecken-Klassiker in Le Mans Mitte Juni erinnert Ford dann noch deutlicher an die einstige Erfolgsserie: Dort gehen gleich vier GT an den Start – und sie tragen die Startnummern 66, 67, 68 und 69.

In Le Mans wird dann neben dem ehemaligen Mercedes- und Aston Martin-Werkspiloten Mücke auch ein zweiter Deutscher für Ford an den Start gehen: Ford verpflichtete mit dem 40 Jahre alten Dirk Müller einen ausgewiesenen Tourenwagen- und GT-Spezialisten, der für Ford auch aktuell die amerikanische Sportwagen-Serie bestreitet. So bestialisch bollern und brummen wie die GT40 vor 40 Jahren werden ihre Autos nicht. Doch man wird sie hören, denn schon die über 600 PS starke Straßenversion macht aus der Leistung ihres 3,5-Liter-V6 mit Bi-Turboaufladung kein Geheimnis.

Vor 50 Jahren stieg Ford in den Rennsport ein, um das Firmenimage sportlich aufzuladen und auf dem amerikanischen Markt Flagge zu zeigen gegen die stärker werdende Konkurrenz aus Europa. Das Revival des GT wird vor diesem Hintergrund besonders spannend. Denn in der GTE Pro-Klasse tritt der Ford GT gegen Ferrari 488, Aston Martin Vantage und Porsche 911 an. Und die sind auch Konkurrenten im Kampf um Kunden, die sich für den Straßenverkehr ein exklusives Sportauto leisten können.

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