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Ferrari

Die IAA im Überblick: von Seat bis VW – Teil 5 und Schluss

Seat

Die großen Premieren hat Seat in den letzten zwölf Monaten eine nach der anderen abgefeiert, auf dem IAA-Stand zeigen die Spanier deshalb keine rundum neuen Modelle. Zu sehen sind der Ibiza in der neuen Cupra-Version und die komplette „Connect“-Modellfamilie mit serienmäßiger Internet-Anbindung. Ein brandneues Concept Car ist bei der VW-Tochter ebenfalls noch avisiert – die Hüllen fallen aber erst am Konzernabend vor dem ersten Pressetag in Frankfurt. Möglich wäre die nächste Evolutionsstufe des sportlichen Seat-SUV 20V20, das im Frühjahr in Genf gezeigt wurde.

Skoda

Aus dem Bilderbuch: der Skoda Rapid Spaceback Scoutline mit Offroad-Optik.

Aus dem Bilderbuch: der Skoda Rapid Spaceback Scoutline mit Offroad-Optik.
Copyright: Skoda

Auf dem Skoda-Stand feiert der Superb Combi seine internationale Messepremiere. Mit einem Kofferraum-Volumen zwischen 660 und 1950 Litern und einen Beinfreiheit wie in der Oberklasse gibt der schicke Tscheche das rundum gelungene Raumwunder. Der Combi ist mit drei Diesel- und fünf Benzinmotoren zu haben, die zwischen 88 kW/120 PS und 206 kW/280 PS leisten. Die Preise: ab 25.590 Euro. Außerdem wird der Rapid Spaceback Scoutline mit Offroad-Optik gezeigt, der mit allen derzeit verfügbaren Motoren – drei Benziner von 66 kW/90 PS bis 92 kW/125 PS und zwei Diesel-Aggregate mit 66 kW/90 PS und 85 kW/116 PS – zu haben ist.

Smart

Smart bringt eine ganze Portion Offenheit auf die IAA – allerdings wie gewohnt im Kleinformat. Das neue Smart Fortwo Cabrio, das erst im nächsten Jahr zu den Händlern kommt, verfügt wieder über ein Stoffdach, das sich beim Öffnen über dem Heck zusammenfaltet, für noch mehr Freiheitsgefühle können wieder die beiden Dachholme abgenommen und im Kofferraum deponiert werden. Die Motoren entsprechen denen der geschlossenen Version.

Subaru

Die Allrad-Spezialisten von Subaru stellen den Legacy-Nachfolger Levorg auf der IAA ins Rampenlicht.

Die Allrad-Spezialisten von Subaru stellen den Legacy-Nachfolger Levorg auf der IAA ins Rampenlicht.
Copyright: Subaru

Die Allrad-Spezialisten aus Japan stellen den Legacy-Nachfolger Levorg ins Rampenlicht. Der von seinen Vätern als „Sports Tourer“ bezeichnete Neuzugang wird von einem 1,6 Liter großen Turbo-Benzin-Direkteinspritzer mit 125 kW/170 PS angetrieben. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses Lineartronic-Getriebe an alle vier Räder. Der Levorg wird nach seiner Deutschland-Premiere auf der IAA im September zu den Händlern rollen. Die Preisliste beginnt bei 28.900 Euro.

Suzuki

Kleinwagenhersteller Suzuki zeigt auf der IAA erstmals sein kompaktes Fließheck-Modell namens Baleno. Er basiert auf dem Concept Car iK-2, das im Frühjahr in Genf gezeigt wurde. Ein eher konservatives Design kombiniert der neue Baleno „mit einem großzügigen Platzangebot im Innenraum“, so Suzuki. Die Firma verspricht außerdem „neue, innovative Technologien“. Über Motoren und Fahrleistungen schweigen sich die Japaner noch aus.

Toyota

Wichtigstes Modell bei den Japanern dürfte dieses Jahr der neue Prius der inzwischen vierten Generation sein. Das Hybridauto ist rund 20 Zentimeter länger als der Vorgänger und deutlich leichter, der Normverbrauch soll um die 3,5 Liter je 100 Kilometer liegen, die Leistung bei 110 kW/150 PS. Auch eine Plug-in-Version ist wie gehabt im Angebot. Neue Wege geht Toyota mit dem Mirai (Zukunft). Er ist das erste in Großserie gefertigte Brennstoffzellenfahrzeug und soll „den Weg für eine schadstofffreie Mobilität“ frei machen. Die familientaugliche Limousine feiert ihr Deutschland-Debüt auf der IAA. Anschließend erfolgt die Markteinführung in Deutschland. Deutlich knackiger und markanter fällt der 2016er Hilux aus. Rundlichkeit ist out, der Neue setzt auf eine kantige Front und nach hinten gezogene, schmalere Scheinwerfer.

Volkswagen

Der VW Tiguan ist in die Jahre gekommen. Die nächste Generation steht schon in den Startlöchern. Trotz leicht vergrößerter Dimensionen und einem besseren Platzangebot soll der Neue deutlich leichter werden.

Der VW Tiguan ist in die Jahre gekommen. Die nächste Generation steht schon in den Startlöchern. Trotz leicht vergrößerter Dimensionen und einem besseren Platzangebot soll der Neue deutlich leichter werden.
Copyright: VW

Der Tiguan ist in die Jahre gekommen, die nächste Generation steht in den Startlöchern. Trotz leicht vergrößerter Dimensionen und einem besseren Platzangebot soll der Neue deutlich leichter werden. Ein kräftiges Update wird die Ausstattung mit Assistenzsystemen erfahren, der Bestseller wird serienmäßig und optional die komplette Armada an Sicherheits- und Komfort-Helfern erhalten, die VW derzeit in den Regalen hat. Die Vernetzung von iPhones und Smartphones gehört für Tiguan-Eigner zu den einfachsten Übungen, auch ein Head-up-Display soll es geben. Ebenfalls in Frankfurt zu sehen: Die T6 genannte jüngste Evolutionsstufe des VW-Busses aus der Nutzfahrzeug-Abteilung, die den Höhenflug der Mercedes V-Klasse abbremsen soll.

Volvo

Die Schweden bleiben der IAA fern – sie besuchen nur noch drei große Messen pro Jahr – 2015 ist das Kontingent mit Detroit, Genf und Peking schon ausgeschöpft.

Die IAA im Überblick: von Nissan bis Rolls-Royce – Teil 4

Die IAA im Überblick: von Kia bis Mini – Teil 3

Die IAA im Überblick: von Ferrari bis Jaguar – Teil 2

Die IAA im Überblick: von Alfa bis Citroen – Teil 1

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Die IAA im Überblick: von Ferrari bis Jaguar – Teil 2

Ferrari

Bei Ferrari folgt dem 488 GTB die offene Variante namens 488 Spider. Unter der Haube des in Frankfurt als Weltpremiere gezeigten Adrenalin-Fahrzeugs arbeitet wie bereits beim 488 GTB und beim California der bekannte 3,9-Liter-Bitubo-V8. Doch beim 488 Spider kitzeln die Ingenieure aus dem Aggregat 493 kW/670 PS anstatt der bisherigen 412 kW/560 heraus. Die Höchstgeschwindigkeit soll jenseits der 325 km/h-Marke liegen. Damit wäre der Spider sogar einen Tick schneller als der legendäre F50 und das derzeit schnellste Cabrio aus Maranello. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der 488 Spider in 3,8 Sekunden, die 200-km/h-Grenze ist nach 8,7 Sekunden erreicht. Das faltbare Hardtop soll gegenüber einem herkömmlichen Softtop 25 Kilo einsparen.

Der Name ist etwas gewöhnungsbedürftig, das Äußere des Fiat Aegea dürfte aber vor allem in Südeuropa den aktuellen Design-Geschmack ganz gut treffen.

Der Name ist etwas gewöhnungsbedürftig, das Äußere des Fiat Aegea dürfte aber vor allem in Südeuropa den aktuellen Design-Geschmack ganz gut treffen.
Copyright: Fiat

Fiat

Endlich bekommt der Bravo einen Nachfolger. Der Name ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, das Äußere des Aegea dürfte aber vor allem in Südeuropa den aktuellen Design-Geschmack ganz gut treffen. Der 4,50 Meter lange Italiener kommt als Stufenheck-Variante im ersten Halbjahr 2016 auch auf den deutschen Markt. Jeweils zwei Benzin- und Dieselmotoren mit ein Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS bis 88 kW/120 PS werden anfangs angeboten. Außerdem präsentiert Fiat auf der IAA den überarbeiteten und aufgefrischten Cinquecento.

Ford

Ford präsentiert auf seinem Stand als Publikumspremieren den Focus RS, den Ford GT sowie die jeweils neue Generation von S-MAX und Galaxy. Letzterer wurde noch einen Tick praktischer und alltagstauglicher, dazu soll die dritte Generation des Großraum-Vans aber auch einen Hauch von Luxus bieten. So lassen sich die Sitze der dritten Reihe auf Knopfdruck umklappen und zusammenfalten, eine Easy-Entry-Funktion erleichtert den Zugang. Erstmals öffnet die Heckklappe des Modells sensorgesteuert per Fußbewegung. Das Leistungsspektrum reicht vom 88 kW120 PS starken Turbodiesel bis hin zum Top-Benziner mit 176 kW/240 PS. Außerdem wird auf der IAA voraussichtlich die Europa-Version des Edge zu sehen sein – und das überarbeitete Kompakt-SUV EcoSport.

Honda

Der neue Jazz bestimmt den Auftritt der japanischen Hersteller bei der Auto-Leitmesse in Frankfurt/Main. Die jüngste Generation ist noch praktischer und geräumiger als der Vorgänger, dank der klappbaren „Kino-Sessel“ hinten und einer für Kleinwagen einmaligen Variabilität des Innenraums. Das Stauvolumen des knapp vier Meter langen Jazz reicht von 354 bis 1.314 Liter, der Stauraum zwischen der Sitzbanklehne hinten und der Vordersitzlehne ist auf 348 Millimeter gewachsen. Motorisiert ist das kleine Raumwunder mit einem Vierzylinder-Benziner mit 1.318 Kubikzentimetern Hubraum, der 75 kW/102 PS leistet. Der Jazz kostet ab 15.900 Euro. Ebenfalls bei Honda in der Pipeline: der kompromisslos sportliche Civic Type R mit 228 kW/310 PS und der Hybrid-Sportwagen NSX mit etwa 405 kW/550 PS Systemleistung.

Auch der neue Tucson spielt für Hyundai auf der IAA eine wichtige Rolle.

Auch der neue Tucson spielt für Hyundai auf der IAA eine wichtige Rolle.
Copyright: Hyundai

Hyundai

Die Koreaner haben dem ix20-Minivan ein kräftiges Facelift spendiert und zeigen das Ergebnis am Main. Der neue Santa Fe soll ebenfalls ins Scheinwerferlicht gerückt werden. Und natürlich spielt auch der neue Tucson eine wichtige Rolle. Inoffiziell ist noch der Auftritt des Vision G Concept Coupe, das gerade beim Concours d’Elegance in Pebble Beach/Kalifornien für Furore sorgte. Das Oberklasse-Coupé auf den Spuren von S-Klasse oder 6er BMW trägt das Logo der Genesis-Limousine und soll zeigen, wie sich die Koreaner und ihr deutscher Designchef Peter Schreyer die Zukunft im Luxussegment vorstellen.

Infiniti

Auf der IAA feiert der Infiniti Q30 Premium Active Compact seine Premiere. Infiniti will mit dem kurvenbetonten und technisch eng mit der Mercedes A-Klasse verwandten Kompakten, der Elemente von Sport-Coupé und SUV miteinander verbindet, aus seiner Nischenrolle in Europa heraustreten. Angetrieben wird der Q30 von modifizierten Mercedes- und Renault-Motoren.

Jaguar

Jaguar kann jetzt auch Offroad: Nach einer harten Erprobungsphase feiert der Jaguar F-Pace auf der Frankfurter IAA seine Weltpremiere. Das erste SUV der Marke profitiert von der Allrad-Kompetenz von Land Rover. Die Motoren teilt sich der rund 4,70 Meter lange F-Pace weitgehend mit dem natürlich ebenfalls in Frankfurt gezeigten Jaguar XE. Die beiden Vierzylinder-Diesel leisten 120 kW/163 PS und 132 kW/180 PS. Der Normverbrauch soll nach Werksangaben bei weniger als fünf Litern liegen. Ein mehr als 250 PS starker Sechszylinder-Diesel komplettiert das Selbstzünder-Portfolio. Dazu gibt es aufgeladene Vierzylinder-Benziner mit zwei Litern Hubraum mit 147 kW/200 PS und 176 kW/240 PS und zwei V6-Kompressorvarianten mit 250 kW/340 PS und 279 kW/380 PS. Eine weitere wichtige Rolle spielt der neue XF, der ab dem Herbst zu Preisen von 41.350 bis 70.390 Euro zu haben ist.

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Millionendeals in Monterey

Als das Spektakel vor 65 Jahren begann, war der Pebble Beach Concours d’Elegance in Monterey noch eine kleine Tagesveranstaltung. Oldtimerfans zeigten damals ihre Schätze auf dem landschaftlich grandiosen 17-Mile-Drive an der Pazifikküste südlich von San Francisco und versammelten sich anschließend am 18. Loch des örtlichen Golfplatzes zum Fachsimpeln. Heute wie damals ist Sehen und Gesehen werden dort immer noch die Hauptsache. Doch das Ereignis zieht sich inzwischen über fast eine Woche hin und ist bis zum Rand gefüllt mit Rundfahrten, Ausstellungen, Partys und nicht zuletzt Auktionen besonders wertvoller Karossen, bei denen die Dollarmillionen mehr als locker sitzen.
Die wichtigsten Versteigerungen, so addierte das Fachblatt „Auto, Motor und Sport“, erzielten Mitte August knapp 400 Millionen Dollar (355,35 Millionen Euro). Schon die zehn teuersten Exemplare brachten es zusammen auf 126,2 Millionen Dollar (112,1 Millionen Euro). Insgesamt kamen schätzungsweise Autos für rund eine halbe Milliarde Dollar unter den Hammer.

Bugatti Veyron Nr. 1

Dazu im Vergleich waren die 1,8 Millionen Dollar (1,63 Millionen Euro), die sich ein Sammler einen zehn Jahre alten Bugatti Veyron kosten ließ, für den Verkäufer kein besonders guter Deal. Immerhin hatte einst der Erstbesitzer an der amerikanischen Ostküste für das über 400 km/h schnelle Auto umgerechnet bereits rund 1,7 Millionen Dollar hinblättern müssen. Später wechselte der Wagen nach Beverly Hills, brachte es aber insgesamt nur auf 764 Meilen auf dem Tacho. Ausweislich seiner Papiere und einer eigens angefertigten Werksplakette war er das allererste Exemplar seiner Baureihe. Bei dem Anbieter handelte es sich jedoch zum Glück um keinen Armen. Der Veyron war Teil des so genannten Pinnacle Portfolios, einer kleinen, aber feinen Sammlung europäischer Sport- und Rennwagen aus Privatbesitz, von der in Monterey bei Sotheby’s 24 Stück unter den Hammer kamen. Ein weiterer Veyron, eins von 300 produzierten Model Super Sport Coupés aus der gleichen Kollektion, ging für 2,31 Millionen Dollar ( 2,1 Millionen Euro) weg.

Ferrari 250 LM.

Ferrari 250 LM.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Patrick Emzen

Ferrari 205 LM vor McLaren F1

Insgesamt gaben Sammler für die Handvoll Superautos 75,4 Millionen Dollar (66,2 Millionen Euro) aus. Spitzenreiter mit 17, 6 Millionen Dollar (15,6 Millionen Euro) wurde ein Ferrari 250 LM, der 20 Jahre lang unfallfrei bei zahlreichen Autorennen in aller Welt dabei war. Auf dem zweiten Platz der Geldrangliste von Sotheby’s landete ein McLaren F1 für 13,75 Millionen (12,1 Millionen Euro). Sogar das Auto eines mittlerweile leibhaftigen Heiligen kam aus der Pinnacle-Sammlung für 6,05 Millionen Dollar (5,3 Millionen Euro) unter den Hammer: Diesen Ferrari Enzo von 2005 (Sechs-Liter-Zwölfzylinder, 485 kW / 660 PS, 355 km/h) hatte damals Ferrari-Boss Luca Cordero di Montezemolo Papst Johannes Paul II geschenkt, der den Wagen zugunsten der Tsunami-Opfer in Südost-Asien versteigern ließ. Den Scheck für den guten Zweck musste sein Nachfolger Benedikt XVI in Empfang nehmen, der Vogänger hatte inzwischen das Zeitliche gesegnet.

Während die Auktionatoren von Sotheby’s Millionen einsammelten, blieben ein paar Häuser weiter ihre Kollegen von Mecum nicht untätig, schafften aber nur einstellige Millionenbeträge. Ihr Bester wurde ein 1969er Lamborghini Miura P400 S für 2,3 Millionen Dollar (2 Millionen Euro) dicht gefolgt von einem fast gleich teuren1970er Plymouth Cabriolet. Auf dem dritten Platz mit knapp zwei Millionen Dollar landete ein ganz besonderer Porsche 930 Turbo Carrera aus dem Jahr 1976. Ihn hatte einst als letztes seiner vielen Autos Hollywood-Star Steve McQueen in Zuffenhausen bestellt und mit einigen Besonderheiten ausstatten lassen, wie zum Beispiel eigens angefertigten Sitzen und größeren Rädern. Individuelles Zubehör wurde ein kleiner Kippschalter, mit dem die Heck- und Nummernschildbeleuchtung ausgeschaltet werden konnte, wenn der rennbegeisterte Schauspieler nächtens die Polizei auf dem Mullholland Drive in Los Angeles im Dunkeln lassen wollte.

Isotta Fraschini Tipo 8A F (1924).

Isotta Fraschini Tipo 8A F (1924).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Steve Burton

Als Dritter im Bunde der namhaften Versteigerungs-Profis kam das Unternehmen Gooding & Company der Konkurrenz von Sotheby’s äußerst nahe und erzielte mehr als 128 Millionen Dollar – fast dreimal soviel wie Konkurrent Bonhams innerhalb von sechseinhalb Stunden für seine 108 versteigerten Autos bekam. Darunter waren vier Ferrari an der Spitze der Höchstgebotliste. Neben einem 250 GT (8,5 Millionen Dollar / 7,5 Millionen Euro) kostete ein 365 GTS/4 Daytona Spider von 1971 2,64 Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro), ein 288 GTO von 1985 2,4 Millionen Dollar (2,1 Millionen Euro) und ein Ferrari 212 Inter Cabriolet von 1951 2,2 Millionen Dollar (1,9 Millionen Euro).

Die Bonhams-Millionen schnitten allerdings gegenüber denen bei Gooding & Company eher als Peanuts ab. Dort kostete der Ferrari 250 GT 16,8 Millionen Dollar, ein anderer des gleichen Typs 16,5 Millionen Dollar, und auch aus Deutschland schaffte ein Sportwagen den Sprung über die Zehn-Millionen-Grenze: ein Porsche 956 Coupe von 1982. Gooding-Präsident jubelte: „Das war der erfolgreichste Tag in der Geschichte unseres Unternehmens.“ Sein Kollege Dave Magers von Mecum stellte, als sich 200 geladene Gäste mit ihren Schmuckstücken von Ferrari, Bugatti, Hispano-Suiza, Mercedes oder Porsche auf dem Golfplatz zum Schaulaufen versammelten, fest: „Pebble Beach ist die Olympiade der Autoshows.“
Von den Concours-Teilnehmern war keiner verkäuflich. Und besonders freigebig waren deren Besitzer auch nicht. Bei den in den USA bei solchen Ereignissen üblichen Spenden für gute Zwecke kamen gerade einmal 1,8 Millionen Dollar (1,6 Millionen Euro) zusammen. Ein Klacks gegenüber der umgesetzten halben Milliarde bei den Versteigerungen.

Gewinner vor 25.000 Zuschauern wurde der Millionär Jim Patterson mit einem Isotta Franchini Tipo 8A aus dem Jahr 1924, für den der Sieg bereits der zweite war. Vor fünf Jahren hatte er mit einem 1933er Delage D8S De Villars Roadster aus seiner Sammlung schon einmal gewonnen. Und auch ein berühmter Europäer sahnte einen Preis ab. Ion Tiriac, Wohnsitz Monaco und einst Manager von Boris Becker, bekam – begleitet von der ehemaligen rumänischen Olympia-Ikone Nadia Comaneci – in der Kategorie „Bester Nachkriegs-Rolls-Royce“ den ersten Preis für seinen Phantom IV Hooper Sedanca de Ville.

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