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Silicon Valley zeigt Detroit die Richtung

Die Eisenzeit des Automobils neigt sich ihrem Ende entgegen, und damit werden sich auch die Zentren der Automobilentwicklung deutlich verschieben. Entwicklungsstrategien, die gestern noch als unverrückbar galten lösen sich auf, werden von vollkommen neuen Vorgehensweisen abgelöst. Wer diese Entwicklung verschläft, hat die Zukunft bereits verpasst.

Wir gehen der Frage nach, ob die „Alteisen-Fraktion“ in Detroit noch Chancen hat, den Wandel zu überleben. Und was wird aus den Unternehmen, die bisher in der Automobilindustrie den Trend bestimmten
Die Planer und Entwickler in Detroit, Wolfsburg, Stuttgart, München – Metropolen der automobilen Entwicklung müssen umdenken und sich mit neuen Strategien auseinandersetzen. Während in den Entwicklungsabteilungen der traditionellen Hersteller noch an konventionellen Automobilen entwickelt wird, haben sich die Freigeister im kalifornischen Silicon Valley längst von den Fesseln der herkömmlichen Mobilität gelöst und entwickeln in Richtungen, die bis vor nicht allzu langer Zeit vollkommen undenkbar waren.

Cadillac CT6

Cadillac CT6
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Cadillac

Ein Auto ohne Fahrer? Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar schien, ist bei den Entwicklern am Rand der San Francisco Bay längst machbar. Und wie hält die Industrie dagegen, die sich als unschlagbar hält und bisher stets ihren eigenen Vorgaben folgte? Sie sucht die Partnerschaft mit Unternehmen, für die sie bisher höchstens einen Ladestecker fürs Smartphone oder einen Internetzugang übrig hatte. Während sich die europäischen Hersteller noch zurückhalten und ihre eigenen Entwicklungsabteilungen im Silicon Valley aufgebaut haben, gehen die US-Konzerne einen anderen Weg und suchen die aktive Partnerschaft mit den Software-Riesen.

Spätestens nach dem spektakulären Zusammenschluss von Fiat-Chrysler (FCA) und Google bei der Entwicklung autonom fahrender Automobile ist die Arbeitsteilung der Zukunft vorgegeben. Auf der einen Seite die „Alteisen-Fraktion“, die für die Hardware sorgt und auf der anderen Seite die „Silicon-Aktivisten“, die das Auto auf einen neuen Kurs bringen. Google hat mit dem italienisch-amerikanischen Konzern endlich einen Hersteller gefunden, der es ermöglicht, die in Mountain View erdachte Technik in „traditionellen Modellen“ zu testen. Bisher ähnelten die Vehikel der Suchmaschine mehr Kirmesmodellen als Automobilen. Für Fiat-Chrysler auf der anderen Seite schließt sich der Rückstand, den das Unternehmen bei dieser Zukunftstechnologie hatte. Mit den 100 Pacifica-Minivans, die nun mit der Google-Software auf Tour gehen, verdoppelt sich die Google-Testflotte, die in den vergangenen sieben Jahren mehr als 1,4 Millionen Meilen auf öffentlichen Straßen zurückgelegt hat.

Dank der Zusammenarbeit steigen die Google-Strategen nun auch in die konventionelle Hardware ein und erleben so „eine Beschleunigung, um ein vollständig selbstständig fahrendes Fahrzeug zu entwickeln, dass unsere Straßen sicherer machen wird“, erklärte John Krafcik, der bei Google die Entwicklung zu autonomen Fahren leitet. Immerhin sind menschliche Fehler für 94 Prozent der Unfälle in den USA verantwortlich. Und Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne verspricht sich von dem Zusammenschluss „eine höhere Innovationsgeschwindigkeit in der Automobilindustrie“.

Der selbstbewusste Marchionne beeilt sich allerdings gleichzeitig, die Rolle seines Unternehmens klar und deutlich zu definieren. FCA sieht sich danach, so der FCA-Chef beim Produktionsstart des Pacifica, keinesfalls als antiquierter „Eisenbieger“, sondern vielmehr als Teil einer gleichberechtigten Partnerschaft, bei der die Ingenieure aus beiden Unternehmen an der Integration der Software beteiligt sind.

Sergio Marchionne

Sergio Marchionne
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Ob auch europäische FCA-Modelle in Zukunft mit der Technik ausgerüstet werden, ist zurzeit noch nicht entschieden. Wenn überhaupt kommen dafür höchstens Alfa-Romeo-Modelle in Frage.

Fiat-Chrysler ist längst nicht allein mit seiner Zusammenarbeit mit dem Silicon Valley. General-Motors ansonsten eher eigenbrötlerisch veranlagt, hat jetzt tief in die Kasse gegriffen und für mehr als eine Milliarde Dollar ein Startup in San Francisco übernommen. Ursprünglich wollten die Verantwortlichen in Detroit mit dem vor gut drei Jahren gegründeten Unternehmen Cruise Automation lediglich eine Partnerschaft eingehen, doch daraus wurde dann im Laufe der Gespräche dann die vollständige Übernahme. Cruise Automation hat eine Technik entwickelt, mit der Fahrer über einen Schalter die autonome Fahrfunktion einschalten können. Die kann auch nachträglich montiert werden. Die Denkschmiede hat ähnliche Systeme auch für Trecker und Minenfahrzeuge erdacht.

Die Software soll unter anderem auch in den selbstfahrenden Taxis von Lyft eingesetzt werden. General Motors investierte im Januar eine halbe Milliarde Dollar in den Konkurrenten von Uber und wird in den kommenden Monaten eine Testflotte in einer noch nicht bekannten Region an den Start bringen.

Ursprünglich hatte General Motors eine Zusammenarbeit mit Google ins Auge gefasst. „An einer Zusammenarbeit mit Google sind wir sehr interessiert“, erklärte Chefentwickler Mark Reuss vor einiger Zeit im Magazin „Businessweek“. Diese Ausfahrt ist nun durch den FCA-Deal versperrt. Bereits vor der Übernahme von Cruise Automation hat General Motors allerdings die Entwicklung zum autonomen Fahren vorangetrieben. Erstes Serien-Ergebnis dieser Anstrengungen ist das Cadillac-Topmodell CT6, der im kommenden Jahr mit dieser Technik (als Option) auf den Markt kommen wird.

Im Wettbewerb um die Vereinigung von traditionellem Automobil und aktueller Software sicherte sich Ford Anfang Mai eine Beteiligung an dem drei Jahre alten Unternehmen Pivotal Software in San Francisco. Mit diesem 182 Millionen teuren Ausflug ins Silicon Valley will sich Ford „fortschrittliche Software- und Cloud-Entwicklungen sichern, die wir in diesem Tempo nicht realisieren könnten“, erklärte Ford-CEO Mark Fields gegenüber dem Wallstreet Journal.

Dass Google und Apple sich nicht einfach als Software-Lieferanten für Detroit sehen, zeigt auch die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt rund um San Francisco. Beide Unternehmen suchen aktuell nach Grundstücken, um dort die Zukunft des Automobils abgeschirmt von der Öffentlichkeit testen zu können.

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Porsche vorn beim Schwacke Marken-Monitor

Audi konnte den Sieg 2016 beim Schwacke Marken-Monitor in der Gruppe der Premiumhersteller mit einer Note von 2,27 erfolgreich verteidigen und sich in der Rendite-Zufriedenheit nochmals um 0,29 Notenpunkte auf 2,59 im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

Volkswagen konnte seine starke Position bei den deutschen Volumenfabrikaten trotz der schwierigen Gesamtsituation gegen Opel und Ford ebenfalls behaupten und erzielte ein Ergebnis von 2,44 in der Gesamtzufriedenheit. Allerdings ist Opel mit einem Abstand von gerade einmal 0,01 Notenpunkten VW dicht auf den Fersen.
Die höchste Gesamtzufriedenheit über alle strategischen Gruppen hinweg konnte in diesem Jahr erneut Porsche zugeschrieben werden. Mit einer Verbesserung auf 2,20 erzielte der Hersteller darüber hinaus auch den Gruppensieg bei den Nischenfabrikaten. Mit einer außergewöhnlichen Verbesserung von 1,03 Notenpunkten konnte Porsche dabei die Renditezufriedenheit nochmals auf 1,79 erhöhen.

Bei den großen Importeuren zeigte sich ein unverändertes Bild in der Reihenfolge. Skoda siegte im zweiten Jahr in Folge vor Seat und Toyota mit einer Gesamtzufriedenheit von 2,61. Die Verbesserung der Zufriedenheit der Händler mit ihrem Importeur Volvo setzt sich auch in diesem Jahr fort. Der gesteigerte Wert auf 2,31 ermöglicht es Volvo, den Gruppensieg weiter auszubauen und den Abstand zu Mazda und Mitsubishi zu vergrößern. Vor allem in den Beziehungsfeldern „Gebrauchtwagengeschäft“ und „After-Sales“ konnte der Importeur punkten.

Neben den Preisen in den fünf strategischen Gruppen wurde auch in diesem Jahr der Nachhaltigkeitssieger im Rahmen der Studie ermittelt. In dieser Kategorie werden seit 2015 die zufriedenheitsrelevanten Aspekte in Bezug auf die stetige, nachhaltige Optimierung der Händler-Hersteller-Beziehung analysiert. Dabei liefern vier Kriterien die Grundlage für die Indexberechnung. Nach Audi im vergangenen Jahr konnte sich in diesem Jahr Volvo an die Spitze setzen. Dies dokumentiert die kontinuierliche Verbesserung der Händlerzufriedenheit in den vergangen Jahren. Lag Volvo im Gesamtranking 2014 noch auf Platz 15, konnte man sich in 2015 auf Platz 7 verbessern. 2016 ist Volvo dann in die Top 3 aufgestiegen. Eine Entwicklung die den Sieg im Bereich Nachhaltigkeit mehr als rechtfertigt.

Insgesamt zeigt der Schwacke Marken-Monitor 2016, dass die intensive Arbeit aller Beteiligten an der Beziehung zwischen Handel und Hersteller Früchte trägt. Der Schwacke Marken-Monitor wird hierbei von allen Herstellern als Instrument zur Identifizierung von Optimierungspotentialen angenommen.

Seit 19 Jahren untersucht Schwacke in einer jährlichen, groß angelegten Studie das Verhältnis zwischen Automobilhandel und Herstellern. Hierzu vergab Schwacke die wissenschaftliche Leitung der Studie auch in diesem Jahr wieder an das Institut für Automobilwirtschaft unter der Leitung von Prof. Dr. Reindl. Mit der Durchführung der rund 1000 Interviews wurde erneut „puls Marktforschung“ beauftragt.

Erstmals in diesem Jahr wurde die Anzahl der abgefragten Einzelkriterien auf 37 erhöht, um ein noch detaillierteres und transparenteres Gesamtbild der Beziehungsqualität zwischen Handel und Hersteller im deutschen Automobilmarkt liefern zu können. Die Bewertung der einzelnen Beziehungsfelder erfolgt dabei im Schulnotensystem.

Ein weiteres Novum stellte das Konzept zur Vorstellung der Ergebnisse dar. „Bedingt durch die kurzfristige Absage der AMI und somit auch der Marken-Monitor-Preisverleihung, haben wir uns entschieden, die Sieger der jeweiligen Klassen im Rahmen einer Roadshow zu besuchen“, erklärt Thorsten Barg die geänderte Vorgehensweise in diesem Jahr. „Eine Entscheidung, die sich als lohnenswerte Investition herausgestellt hat. Denn noch nie waren die Diskussionen mit den Beteiligten so intensiv und aufschlussreich, wie in diesem Jahr“, so Thorsten Barg weiter. (ampnet/Sm)

Die Reihenfolge der Marken samt Durchschnittlicher Gesamtzufriedenheit:

Porsche, 2,20
Audi 2,27
Volvo 2,31
Mercedes-Benz 2,32
Mini 2,39
Smart 2,40
Mazda 2,41
Mitsubishi 2,43
Volkswagen 2,44
Opel 2,45
BMW 2,46
Jaguar / Land Rover 2,47
Subaru 2,48
Skoda 2,61
Ford 2,65
Seat 2,71
Suzuki 2,72
Toyota 2,73
Nissan 2,74
Dacia 2,76
Renault 2,77
Hyundai 2,81
Kia 2,83
Peugeot 2,85
Fiat 2,90
Honda 2,99
Citroen 3,17

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Alfa frischt den MiTo auf

Alfa Romeo hat dem kleinen MiTo ein Facelift spendiert. Neben einem aufgefrischten Äußeren rollt der Italiener jetzt auch mit einem neuen Diesel-Aggregat an.

Die MiTo-Preisliste beginnt bei 15.700 Euro.Der neue 1,3-Liter-Dieselmotor leistet 70 kW/95 PS und soll durchschnittlich 3,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen. Die Benziner leisten zwischen 57 kW/78 PS und 125 kW/170 PS beim neuen Topmodell MiTo Veloce, das mit 24.100 Euro auch die Spitze der Preisliste besetzt.

Die Basisausstattung umfasst unter anderem ein Bluetooth-gesteuertes Infotainmentsystem mit fünf Zoll großem Touchscreen, eine Klimaanlage, sieben Airbags, ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial und die in drei Stufen einstellbare Fahrdynamikregelung.

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EU-Markt: Zuwächse im April

Im April 2016 ging es mit dem europäischen Automarkt kräftig aufwärts. Getrieben von starken Zuwächsen in Spanien und Italien stieg die Zahl der Neuzulassungen um 8,6 Prozent auf 958.400 Fahrzeuge.

Deutschland blieb mit einem Plus von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat EU-Marktführer. Die gut 315.000 Neuzulassungen markieren den höchsten Wert seit 2009.

Die höchsten Zuwachszahlen registrierte der Marktbeobachter Jato Dynamics aber in Italien und Spanien, wo das Ergebnis um 12,3 und um 20,7 Prozent wuchs. VW ist mit 12,2 Prozent Anteil an den Neuzulassungen europaweit weiter Marktführer, allerdings sank der Marktanteil gegenüber dem Vorjahr um 0,66 Prozent. Deutlich gestiegen ist die SUV-Nachfrage, vor allem bei Mercedes, Ford, Opel und Peugeot. Dieser stabile Trend geht deutlich zu Lasten vom kleinen und kompakten Autos.

SUV-Marktführer ist Nissan, die Marke konnte im April 2016 aber nur einen leichten Zuwachs von 3,0 Prozent verzeichnen. Massiv aufwärts ging es dank guter Zahlen für Kadjar und Captur beim Zweitplatzierten Renault: plus 83 Prozent. Audi steht dank des guten Abschneidens des Q7 jetzt an dritter Stelle. „Ford, Mercedes, Hyundai, Kia und Fiat waren die anderen großen Gewinner“, so die Jato-Experten.

In der Modell-Hitparade belegt VW mit Golf und Polo die beiden ersten Plätze, bei den SUV verwies der Renault Captur den Nissan Quashqai auf Platz zwei.

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Bigland wird Alfa- und Maserati-Chef

Reid Bigland (49) ist neuer Chef von Alfa Romeo und Maserati. Vorgänger Harald Wester (58) bleibt Entwicklungschef des Fiat-Chrysler-Konzerns. Dies meldet die „Automobilwoche“.
Reid Bigland soll parallel dazu weiterhin Vertriebschef von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) in den USA sowie Chef der kanadischen Tochtergesellschaft bleiben. Er kam vor sieben Jahren zur Fiat.

Harald Wester ist seit 2007 Technikvorstand im Unternehmen. Ein Jahr später übernahm er zusätzlich die Leitung von Maserati sowie 2011 von Alfa Romeo.

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